Aussteigen aus dem spirituellen Lebensplan!

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Wir kenne alle die Aussteiger, die sich dem Gesellschaftssystem entziehen. Manchmal gruppieren sie sich zu Kommunen oder sind alleine in der Welt unterwegs. Aber Aussteiger gibt es auch bezüglich des spirituellen Lebensplans. Denn niemand wird gezwungen des Plan des Lebens zu erfüllen bzw. die Punkte zu passieren, die geplant sind. Klingt gut? Eher nicht. Denn eines ist gewiss. Diejenigen, die aus dem spirituellen Lebensplan aussteigen sind alles, aber eines nicht: glücklich.

Doch wie kann es dazu kommen, dass man den spirituellen Lebensplan zur Seite legt und sich nun in die Null-Bock-Mentalität zurückzieht?

Der Lebensplan wird von dir gestrickt!

Zunächst sollte man wissen, wer den Lebensplan überhaupt strickt. Du als Seele bist bereit wieder zu inkarnieren. Rückblickend sind dir die nicht aufgelösten Karmapunkte des letzten Lebens klar. Also bastelt deine Seele einen Plan, in dem diese karmischen Aspekte die grösstmögliche Chance bekommen, aufgelöst zu werden.

Wenn der grobe spirituelle Lebensplan steht, kommen die Statisten dazu. Das sind Personen, die dir im künftigen Leben begegnen werden und Aufgaben für dich mitbringen. Dazu kann vielleicht der Ehepartner zählen, die Eltern oder auch Geschwister, genauso wie der gute Freund oder eine wichtige Bekanntschaft. Im Lebensplan sind auch Dinge enthalten, die du unbedingt auflösen möchtest. Vielleicht liegt es dir am Herzen, deinen Neidfaktor zu reduzieren. Oder du möchtest das Leben mehr schätzen, weil du es im letzten Leben nicht getan hast. Es kann auch sein, dass du deine Vorurteile gegenüber Menschen abschaffen willst. Auch denkbar kann die Variante sein, in der du mit wenig Geld auskommen musst, um deine materielle Priorität zu verschieben.

Der Weg zum radikalen und spirituellen Lebensplan

Was auch immer es ist: du hast dir als Seele vorgenommen, diese Sache zu lösen. Zu dumm nur, dass du genau das schon unzählige Leben zuvor wolltest – und kläglich gescheitert bist. Hmm, wie schaffe ich dieses Mal, den dicken Karmapunkt zu beseitigen?, denkt sich deine Seele.

So kann die Idee entstehen, in der nächsten Inkarnation mit radikalen Methoden vorgehen. In der Hoffnung, dass der Mensch, in du inkarnierst, wachgerüttelt wird. Leider ist die Seele rein geistiger Natur und kann nur auf dieser Ebene den Lebensplan stricken. Das heisst, die Seele kann sich nur bedingt einfühlen in das künftige Menschsein und mehr oder weniger raten, ob dieser Mensch diese radikale Aufgabe schafft. Aber offenbar wagen es viele Seelen so vorzugehen. Die Voraussetzungen des Menschenlebens, in das die Seele inkarniert, ist ihr bekannt. Aber nicht, wie der Mensch später mit den einzelnen Problemen umgehen wird. Und hier liegt der Knackpunkt. Ist dieser radikale Lebensplan erst mal fertig und es geht los in die Inkarnation, stehen viele Dinge schon fest.

Das Leben läuft nicht so wie gedacht

Zunächst scheint alles normal – oder doch nicht? Bereits deine Geburt war alles andere als einfach für deine Mutter, weil du so lange gebraucht hast um auf die Welt zu kommen. Wolltest du noch einen Rückzieher machen in der letzten Minute? Es hilft nichts, denn du kommst auf die Welt. Kaum bist du im Erdenleben gelandet, fangen auch schon die Probleme an. Nicht nur deine Kindheit war katastrophal. Schon im Teenageralter musstest du verkraften, dass deine Eltern gestorben sind. Doch das ist dir nicht gelungen. Du haderst mit dem Leben; sucht jemanden der Schuld an allem ist und glaubst, dass es vielleicht an dir liegt. Du hast kein Glück verdient? Es kann sein, dass du so denkst und anfängst, dich selbst zu hassen. Der Weg vom Selbsthass zu einer Drogenkarriere kann sehr kurz sein, wenn man dafür empfänglich ist. Heute lebst du auf der Strasse und die Jagd nach dem nächsten Schuss, ist das Einzige, was in deinem Leben eine Priorität besitzt.

Du bist der Aussteiger deines Lebensplans

Es ist dir nicht bewusst, dass du aus dem spirituellen Lebensplan als Teenager ausgestiegen bist. Du hast dich der Aufgabe nicht gestellt. Und diese könnte lauten: Trotz aller Widrigkeiten, dir mir widerfahren sind, werde ich dafür sorgen, dass ich mich schütze und das Leben schätze.

Das bedeutet auch, dass alle anderen Aufgaben, die auch noch im Lebensplan enthalten waren, ebenso hinfällig geworden sind. Genaugenommen war dieses Leben für dich eine Nullrunde – karmisch betrachtet. Du kannst dich einem solchen eigenen radikalen Lebensplan  entgegenstellen. Denn du besitzt den freien Willen.

Fange an zu reflektieren und frage dich doch manchmal: Könnte sich hinter der Katastrophe vielleicht eine Aufgabe für mich verbergen? Gehe weg von der Haltung, dass irgendjemand dich bestraft oder du minderwertig bist und deshalb all das erlebst. Hinterfrage stets einen möglichen spirituellen Plan. Wenn du damit anfängst, könntest du vielleicht deine Situation besser verstehen und klügere Handlungen vollziehen, die für dich nützlich sind.