Berichte und Erfahrungen über berühmte Hellseher und Propheten

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Berühmte Hellseher, Wahrsager oder Propheten und ihre Gemeinsamkeiten

Der Name Nostradamus oder Baba Wanga dürfte vielleicht vielen von uns ein Begriff sein. Berichte oder sogar Erfahrungen über berühmte Hellseher und Propheten werden stets zu einem neuen Jahr zitiert. Was kommt in diesem Jahr auf uns zu? Wir können das betrachten, wie wir wollen. Doch wenn wir uns mal alle Hellseher und Propheten anschauen, die als berühmt gelten, können wir Parallelen feststellen. Und zwar zu einigen Themen, die unsere Zukunft betrifft. Schauen wir uns die Berichte und Erfahrungen über berühmte Hellseher und Propheten doch mal genauer an.

Die Ankündigung von Polverschiebungen - Polsprung

Diese Vorhersage haben viele berühmte Hellseher getroffen. Wie immer, darf man natürlich nicht mit einer genauen Zeitangabe rechnen. Aber man könnte ggf. ein Zeitfenster ableiten. Der Polsprung gehört wohl zu den meist erwähnten Themen der Hellseher und Propheten. Wenn das geschieht, vertauschen sich die Plätze von Nord- und Südpol. Aber das passiert nicht zum ersten Mal in der Weltgeschichte. Praktisch alle 250.000 Jahre kann so etwas vorkommen. Wir sind zwar überfällig, doch derzeit gibt es – soweit bekannt – keine akuten Gefahrenhinweise.

Die Hellseher aber sehen mit dem Polsprung viele Veränderungen für uns kommen. Hochwasser, Vulkanausbrüche, Hurrikans oder Dürre werden als Folgen prognostiziert. Eine erhöhte kosmische Strahlung soll in diesem Zusammenhang ebenfalls viel Unheil anrichten. Die Dauer des Polsprungs wird aber auch von einigen Hellseherin mit „wenigen Tagen“ angegeben. Die Wissenschaftler jedoch betrachten ein solches Szenario als eher unwahrscheinlich.

Klimaveränderung – Einheitswetter?

Bezüglich der Klimaveränderungen gibt es zahlreiche Prophezeiungen, die darauf hindeuten, dass es warm werden kann. Die typischen Jahreszeiten verschwinden. So wird auch beschrieben, dass es dort, wo es bislang kalt war, nun warm wird. Das klingt ziemlich nachdem, was derzeit unser grosses Problem ist.

Drei Tage Finsternis auf der Erde

Diese Ankündigung ist ebenfalls eine Erwähnung, die sehr häufig bei den Hellsehern und Propheten vorkommt. Diese allumfassende Finsternis lässt uns drei Tage im Dunkeln. Was dieser Finsternis vorausgeht, wird jedoch unterschiedlich interpretiert. Die einen reden von einem göttlichen Willen, die anderen geben als Auslöser den Polsprung an.

Auch die Idee, dass nach einem nuklearen Atomkrieg anschliessend eine dreitägige Finsternis herrscht, könnte abgeleitet werden. Weiterhin kann auch ein Mega-Erdbeben gedeutet werden als Ursache der Finsternis. Sogar die Idee, dass die Erde ihre Umlaufbahn verändert, wird im Zusammenhang mit diesen drei Tagen in Verbindung gebracht.

Planeten und Kometen, die unsere Erde bedrohen

Im Zusammenhang mit Kometen oder umherirrenden Planeten wird immer wieder der Planet Nibiru genannt. Vorneweg: den gibt es nicht! Es ist wie ein Platzhalter, der für etwas steht, was aus dem Weltall kommen kann. Ein Komet oder auch ein Planet, wie auch immer dieser heissen mag, wird damit betitelt.

Besonders bei Verschwörungstheoretikern findet die Idee des Nibiru Anklang, der in ihren Augen doch existiert. In Bereich des Hellsehens betrachte ich jedoch die Idee des Platzhalters für passender. Demzufolge wird – wenn auch nicht so oft – ein Planet oder Komet angekündigt. Dieser soll das Gleichgewicht unserer Erde stören oder gar noch schlimmeres anrichten. Daraus könnte die angesprochene neue Umlaufbahn resultieren oder auch diese dreitägige Finsternis. Wie auch immer das gemeint ist, die Gefahr aus dem Weltall findet auch bei den Prophezeiungen ihren Platz.

Persönliche Berichte und Erfahrungen über berühmte Hellseher und Propheten

Die meisten Hellseher und Propheten haben ihre Visionen oder Deutungen niedergeschrieben. Dennoch gibt es auch Augenzeugenberichte wie in dem Fall der Seherin Baba Wanga. Hier wird aktuell diskutiert, ob sie das Corona Virus hat kommen sehen. Die angebliche Aussage darüber wurde mündlich übermittelt. Demzufolge müsste man in diesen Fällen, demjenigen, der diese Aussage vernommen hat, ein uneingeschränktes Vertrauen entgegenbringen.

Bei anderen Hellsehern und Propheten verhält es sich ähnlich. Und viele Augenzeugen sind schon längst tot. Persönliche Berichte und Erfahrungen über Hellseher und Propheten sind daher höchstens dann interessant, wenn der Seher oder die Seherin aktuell noch lebt. Denn dann lässt sich die Deutung nachvollziehen, was die Zukunft betrifft oder man könnte sogar nachfragen.

Persönliche Berichte und Erfahrungen, die mündlich weitergegeben wurden und vielleicht Jahrhunderte zurückliegen, können sich im Laufe der Zeit verwässern. Ähnlich wie bei dem Spiel „Stille Post“ können mit jeder Wiedergabe der Deutung Verzerrungen auftreten. So können Informationen dazu gedichtet werden oder wichtige Botschaften fallen unter den Tisch. Auch die Gefahr einer Fehldeutung ist präsent, wenn Personen, die etwas gehört haben, dieses widergeben sollen. Möglicherweise ist der Originaltext nicht mehr in der Erinnerung, sodass der Kontext selbst geknüpft wird.

Berichte und Erfahrungen über berühmte Hellseher und Propheten in Versform

Dass Hellseher und Propheten gerne mal die Versform benutzen, um eine Deutung zu generieren, ist nicht unüblich. Nostradamus gilt hier als Paradebeispiel. Seine Verse sind teilweise hochgradig mystisch. Das macht es schwer einen konkreten Anhaltungspunkt abzuleiten für ein mögliches Ereignis.

Wenn ein solcher Vers nun auch noch mündlich überliefert wird, wird es nicht besser. Die meisten Hellseher und Propheten, die mit in Versen ihre Vorhersagen übermittelten, habe diese aber auch aufgeschrieben. Leider gelten viele solcher Verse im Laufe der Jahrhunderte als verschollen. Und doch gibt es Berichte und Erfahrungen, die persönlich übermittelt und weitergegeben wurden, die einen „Treffer“ beinhalteten.

Die Deutung des Hellsehers oder Propheten lag knapp daneben

Das Phänomen kann man häufiger entdecken bei den Hellsehern und Propheten. So wie in dem Fall der Jeane Dixon. Für 1962 sah sie den Weltuntergang kommen. Doch wir schrammten in der Kuba-Krise knapp am dritten Weltkrieg vorbei. Sind solche Deutungen vollkommen wertlos? Nicht unbedingt, denn sie zeigen, dass Dixon die Gefahr sehr wohl gefühlt haben muss.

In ihrer „Hochrechnung“ war eine hohe Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ein solches Ereignis stattfindet. Und mit dieser Ahnung lag sie nicht falsch. Für uns aber haben nur Deutungen und Vorhersagen eine Relevanz, wenn wir damit rechnen können, dass sie eintreten? Auch das ist nicht zwangsläufig der Fall. Denn solche Fehldeutungen, die nur knapp daneben lagen, können auch als Reflexion dienen. Die geben Aufschluss darüber, wo wir stehen und welche möglichen Fehler gemacht werden können. Als Warnung sind sie deshalb allemal dienlich.