Die Karma Gesetze – was sagen sie und wie wirken diese

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Die Karma Gesetze beschreiben die unterschiedlichen Zusammenhänge von Ursache und Wirkung. Die Karma Gesetze deuten an, wie du mit Gedanken und Handlungen Karma erzeugst.

Die Definition von Karma und die Karma Gesetze

Grundsätzlich bedeutet Karma, dass alles, was du denkst und tust, eine Folge mit sich zieht. Das, was wir landläufig unter negativen Karmawirkungen wahrnehmen, lehnen wir gerne ab. Positive hingegen werden freudig entgegengenommen. Doch für alle Wirkungen des Karmas bist nur du verantwortlich. Die Summe deiner Gedanken und Handlungen ist das Ergebnis deines heutigen Karmaspeichers.

Wenn wir Karma erzeugen, spielen diese Dinge eine Rolle:

Wie behandelst du deine Mitmenschen und andere Lebewesen?

Welche Einstellung hast du zu dir selbst und deinen Leben?

Wie gehst du mit deinem Energiehaushalt um und für was setzt du diesen ein?

Wie entwickelt du dich und deine Persönlichkeit?

Karma Gesetz Nummer 1

Die Karma Gesetze sind in unterteilt, so ähnlich wie die zehn Gebote. Dieses Gesetz Nummer 1 Gesetz kennt beinahe jeder: „Das Gesetz von Ursache und Wirkung. Grob ausgedrückt heisst das: Was du aussäest, bekommst du auch zurück. Das Karma ist wie eine richterliche Instanz über unsere Gedanken und Handlungen.

Warum du unglücklich bist

Das Karma wirkt – dem ist zunächst nichts hinzufügen. Fühlst du dich unglücklich in deinem Leben, hängt das mit deinen vorherigen Gedanken und Handlungen zusammen. Und wer Glück empfindest, erfährt gerade den Lohn für seine karmische Arbeit. Wer nun glaubt, dass nichts zu tun die optimale Art ist, seinem Karma zu begegnen, liegt falsch. Und wer denkt, dass er vom Universum bestraft wird, kann diesen Gedanken auch zur Seite schieben.

Die Auswirkungen des Unglücklich-Seins tauchen nicht einfach auf und sind auch kein Zufall. Dein vorhergehendes Verhalten ist dafür verantwortlich. Dennoch kann niemand hundertprozentig dir sagen, wie genau du dich verhalten musst, um karmische Pluspunkte zu ernten. Doch eine kleine Stützenhilfe gibt es schon.

Karmische Helfer produzieren Leid

Dein unglückliches Leben führt auf die in deiner Vergangenheit mit destruktiven Mustern versehenen Verhaltensweisen zurück. Dabei kann auch das gesteigerte Ego durchaus eine Rolle gespielt haben. Und wenn du glaubst, andere Personen sind an deinem Leid schuld, stimmt das nur bedingt. Personen in deinem Umfeld schaffen nur die Gelegenheit und/oder dem Raum, indem sich dieses negative Karma entfalten kann. Dazu zählen auch unsere karmischen Partner, also die Personen, von denen du glaubst, dass sie für dein Unglück verantwortlich sind. Doch die karmischen Partner folgen nur deinem Auftrag, eine Gelegenheit zu schaffen, indem du das Karma lösen kannst. Besonders häufig übernehmen Eltern (Mutter und/ oder Vater), Bruder, Schwester, Freunde oder Ehepartner diese karmische Helferfunktion.

Ego verhindert die Loslösung von Karma-Mustern

Unser Ego ist auch das, was das Ablösen von karmischen Mustern sehr häufig verhindert. Stolz, Machtgehabe, Rachegefühle, Hass, Überheblichkeit, die Unfähigkeit zu verzeihen und andere niedere Schwingungen sind die Hindernisse. Mit der Erfahrung der negativen karmischen Wirkung ist auch häufig ein emotionaler Schmerz verbunden. Diese können im Verbund mit den Taten der karmischen Helfer zu einem Dauerzustand werden. Wir wollen uns von dieser Verletzung lösen und neigen dann dazu, die Fassung zu verlieren. Rachepläne und andere Aktionen können dann hervortreten. Entweder als Gedanke oder direkt als Handlung. Dass wir gerade einen karmischen Aspekt erzeugen, ist uns nicht klar und vermutlich in diesem Moment auch egal.

Doch auch die introvertierte Handlung, in der du dich komplett zurückziehst und auf eine Beleidigung nichts entgegnest, ist nicht förderlich. Du könntest dazu neigen, deinen Wunsch nach Ausdruck zu unterdrücken. Von diesen Personen sagt man auch gerne: Er macht das mit sich selbst aus. Vielleicht wäre der goldene Mittelweg eine karmisch gute Lösung. Wenn du dein Ego beobachtest, ist das die beste Vorgehensweise. Man kann seine emotionale Verletzung auch anders ausdrücken, als Gewalt oder eine ebenbürtige emotionale Verletzung zurückzugeben. Das gilt es zu lernen. Doch die meisterhafte Art und Weise ist es, sein Ego und die Ich-Bezogenheit zu reduzieren.

Reflexion alleine genügt nicht

Doch nicht nur das eigene Ego auszubalancieren, hilft, um Karma zu lösen. Die Reflexion dessen, dass Handlungen und Gedanken eine Wirkung verursachen, ist auch nur ein Teil davon. Die Reflexion sagt dir nur: “Ja, ich verstehe, das war falsch von mir, weil ich damit anderen Menschen Leid zugefügt habe“. Das kann man so stehenlassen oder nicht. Wer sich dafür entscheidet, die Reflexion nicht stehen zu lassen, ist wieder einen Schritt weiter. Auf die Reflexion kommt der Wille, künftig anders zu handeln. Der Wille, kein Leid mehr anderen Menschen zuzufügen. Und der Wille, sich von den karmischen Mustern zu befreien. Deine Absichten sind künftig nun anders und damit ändert sich auch dein Denken und deine Handlungen.

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