Gedanken-Ökonomie, die spirituelle Befreiung

gedanken befreien
Gedanken beherrschen uns den ganzen Tag, von früh bis spät in die Nacht. Und manchmal sind sie sogar in unseren Träumen präsent oder stören unseren Schlaf. Das Gedankenkarussell dreht sich unaufhörlich. So manch einer wünscht sich, diese Gedanken zu sortieren oder gar kontrollieren zu können. Doch wer einen Versuch in diese Richtung wagt, merkt schnell, dass das gar nicht so einfach ist.
Wer sich mit seinen Gedanken beschäftigen, muss zunächst einmal wissen, woher diese kommen. Deine Gedanken sind nicht deine Seele und sie kommen auch nicht aus dem ICH. Die Gedanken stammen aus dem Geist. Und häufig liefern sie Informationen, die wir uns sparen können. Die meisten Gedanken sind Wiederholungen von bereits gedachten Gedanken. Und viele sind nebensächlich, so dass sie kaum eine Rolle spielen. Wer innerlich, spirituell und geistig frei werden will, sollte sich mit der Gedankenökonomie beschäftigen. Dabei reduzieren wir die Gedanken auf das Wesentliche.

Welche Gedanken können reduziert werden?

Gedankenschleifen
Ausgeklammert werden Gedankenschleifen. Das sind solche, die sich praktisch im Kreise drehen und zu keiner Antwort führen. Am besten setzt man diese Gedankenschleifen in eine Art Wiedervorlage. Denn meistens lösen sich Gedankenschleifen dann auf, wenn sich an der Situation etwas verändert hat. Also gilt hier das Prinzip: auf die Zeit setzen! Dinge dauern so lange wie sie dauern. Daran lässt sich manchmal nichts ändern und Gedankenschleifen dazu sind vollkommen überflüssig.

Die Gedankenfrage

Gedanken, die eine Frage beinhalten, die du ohnehin nicht konkret beantworten kannst, gehören ebenfalls dazu. Hier gilt das Prinzip: die Frage nicht beantworten! Wenn du das tust, gibt du dem Gedankenchaos Nahrung und deine Gedanken kommen nie zur Ruhe.

Welche Gedanken behältst du besser?

Feststellungen
Gedanken, die eine Feststellung machen, sind nützlich. Diese solltest du behalten. Wenn der Gedanke dir sagt: Mir ist kalt!, ist das ein Aspekt, der wichtig ist, denn sonst frierst du. Es ist zugleich eine Aufforderung, etwas gegen die Kälte zu tun. Das gilt für: Die Ampel ist rot! Solche Dinge sind wesentliche Informationen, die natürlich nicht ignoriert werden können. Gedanken kontrollieren
Wenn du für dich die Gedankenvarianten ausgewählt hast, die du reduzieren möchtest, brauchst du einen virtuellen Raum, in dem diese Gedanken gehen können. Schaffe dir mit deiner Fantasie einen solchen Raum. Dieser Raum sollte möglichst leer sein, damit viele Gedanken dort Platz finden. Sobald ein störender Gedanke aufkreuzt, denkst du diesen nicht zu Ende. Meistens kennst du ohnehin schon den Text auswendig und weisst, die sich der Gedanke im Wortlaut weiter gestaltet. Würge den Gedanken im Ansatz ab und schicke ihn in diesen leeren Raum. Mache auch die Türe zu, sonst kommt der Gedanke wieder raus..))

Gedanken reduzieren = weniger Stress

Tausend Gedanken zu denken kostet Kraft und Energie. Und manchmal mutiert das Denken zu einem regelrechten Stress. Wenn auf spirituellem Wege die Gedanken besser kontrollieren willst, hilft es, wenn du deinen Vorsatz immer aussprichst. „Ich will den Gedanken nicht“ oder „Ich lasse den Gedanken jetzt los“.
Besonders wenn du unter Schlafstörungen leidest, weil dich stets noch Gedanken plagen, lohnt es sich, die spirituelle Gedankenökonomie zu betreiben. Der Schlaf ist zum schlafen da und nicht zum Denken. Denn auch das erzeugt Stress, wenn du unausgeschlafen am nächsten Morgen aufstehen musst. Du bist gerädert, unkonzentriert und kannst gereizt reagieren. Das ist etwas, auf das du verzichten kannst.