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Karma

Die Seele möchte Karma abbauen – der Mensch will einfach Spass haben. Nicht immer passen die zwei Wünsche zusammen. Jeder von uns wünscht sich ein glückliches Leben ohne Probleme. Glück in der Liebe und im Beruf. Finanzielle Sicherheiten und Harmonie. Doch wenn das Karma dazwischenfunkt sieht alles ganz anders aus. Karma und Reinkarnation ist also eine Lebensarbeit, die sich über viele Jahre hinweg ziehen kann.

Karma und Reinkarnation – das gefühlte Leid des Lebens

Denn das fühlt sich nicht an wie Glück, sondern wie ein Leid. Wer das nicht will, hat eigentlich nur einen Weg zu gehen, um das Glück noch zu erfahren. Er muss herausfinden, welche karmischen Aufgaben er hat. Und im nächsten Step gilt es, den Karmapunkt zu lösen.

Karmische Lebensaufgaben lösen – um Himmels Willen!

Wer schön hört, dass das Karma gelöst werden soll, zuckt zurück. Bei dem Paket Karma und Reinkarnation schreien wir auf. Das ist mit viel Arbeit verbunden und offensichtlich unangenehmen Handlungen. Der Aussage kann man nicht vollends widersprechen. Denn das Bearbeiten von karmischen Lebensaufgaben zwingt uns dazu, die Bequemlichkeit aufzugeben. Alles, was wir gerne verdrängen, will dann an die Oberfläche. Das kann emotional und seelisch richtig weh tun.

Genauso wie einige Menschen eine nötige Therapie vermeiden, so ist Karma und Reinkarnation als Thema mindestens genauso unbeliebt. Die Schubladen, in denen wir unseren Seelenunrat stecken gehen plötzlich auf. Du wirst mit den tiefsten Ängsten, alten Schulden des Vorlebens und den eigenen seltsamen Verhaltensmustern konfrontiert.

Du hast dich in dem Leben aufgeopfert – wirklich?

So mancher Karma-Schüler erschrickt, wenn er eine andere Sichtweise von seinem Leben erhält. Derjenige, der noch vor kurzem glaubte, er hätte sich für jemanden anderen aufgeopfert, schaut irritiert. Denn er stellt fest, dass er sich nicht aufopferte, sondern lediglich eine alte karmische Schuld beglich. Das kann natürlich frustrierend wirken, aber auch erkenntnisreich.

Die Familie - Konflikte, Hass, Gefühlschaos bei der karmischen Aufgabe

Die Eltern, die Mutter, der Vater, der Bruder oder die Schwester. All diese Personen familiärer Natur können dir karmische Aufgaben stellen. Streit, Wut, Ablehnung, Kommunikationsprobleme oder verletzte Gefühle sind die Folge. Und manchmal dauert der folgende Twist jahrzehntelang. Versöhnung ausgeschlossen? Wir erkennen, dass die Karma Auflösung kein Zuckerschlecken ist. So sehr man das auch möchte.

Selbstzerstörung und Selbsthass - du bist selbst die Aufgabe

Manchmal gibt es keinen Karma Partner, der die eine Aufgabe stellt. Du selbst bist es, der erkennen muss, wo die Aufgabe liegt. Denn der Brandherd bist du selbst. Selbsthass, Ablehnung des Körpers, fehlendes Selbstwertgefühl sind nur einige Beispiele dafür. Auch Selbstverletzungen gehören dazu.

Denn der Körper ist das Zuhause deiner Seele. Wer dieses Heim zerstört, macht seine Seele „obdachlos“. Emotionale und körperliche Leiden, von dir selbst produziert oder zugelassen, sind kein Opfer. Sie sind eine karmische Aufgabe, die es zu lösen gilt. Selbstachtung, Selbstliebe, den Respekt vor sich selbst und dem Leben ist dabei ein guter Anfang.

Das gute Karma – wird gerne übersehen

Nicht immer ist das karmische Paket voller Leid und schwierigen Aufgaben. Denn wir erhalten auch das gute Karma – die karmischen Belohnungen. Doch die werden häufig übersehen oder unter der Kategorie „Glück gehabt“ abgespeichert. Fehlendes Selbstwertgefühl sorgt dafür, dass wir unsere Stärken nicht erkennen wollen oder diese brach liegen. Die Erfahrungen von vielen Inkarnationen haben nämlich auch eine Weisheit zur Folge. Selbst wenn diese Weisheit nur ganz klein ist, so kann sie im nächsten Leben von Nutzen sein. Aber auch diese wird manchmal ungenutzt zur Seite gelegt. Stattdessen konzentrieren wir uns auf das Leid und die alltäglichen Probleme.

Die Lebensaufgabe ist eng verknüpft mit den karmischen Themen

Eng verknüpft mit den Top-Karma-Themen ist die Lebensaufgabe. Denn diese verbirgt häufig eine karmische Schuld, die abgetragen werden will. Manchmal ist diese Aufgabe im Beruf oder auch im Privatleben zu erfüllen. In anderen Fällen ist sie rein emotionaler Natur und betrifft Beziehungen jeglicher Art.