Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma

Lebensaufgabe – Lebensplan und Karma – dasselbe?

Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma – huch, drei Begriffe, die den Laien ganz schön verwirren können. Irgendwie hast du dein Eindruck, dass das alles irgendwie dasselbe ist? Nicht wirklich. Zwar hängen alle drei Begriffe miteinander zusammen, aber es ist nicht zwangsläufig dasselbe. Gerne erkläre ich das euch.

Wir nehmen heute das Beispiel eines „Schauspielers“. Du bist dieser Schauspieler oder besser gesagt, die Seele, in dieses Leben als Mensch inkarniert. Schon bevor du inkarnierst, weisst du, welche Aufgaben du erledigen möchtest. Du weisst, welches Karma noch zu bearbeiten ist. Im letzten Leben warst du zu egoistisch und hast dich nicht um deine Mitmenschen gekümmert. Nur du selbst warst wichtig. In diesem Leben fordert das Universum den Tribut – einen Ausgleich.

Eine Branche zieht dich magisch an – Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma sind aktiv

Du inkarnierst also in dieses Leben. Dein Lebensplan, die Lebensaufgabe und die Karma-Helfer dieses Lebens stehen schon fest. Zunächst scheint das Leben noch gemütlich zu sein. Aber bei der Wahl deines Berufes läuft etwas schief. Eigentlich willst du gerne etwas Technisches machen. Doch seltsamerweise zieht dich der soziale Bereich an wie ein Magnet. Und es offenbaren sich Gelegenheiten, die das noch bekräftigen.

Die Karma-Helfer tauchen im Lebensplan auf

Der Schwager bietet dir einen Job an als Pfleger in einem Altenheim. In diesem Moment, wo diese Szene stattfindet befinden wir uns an einem Hot-Point deines Lebensplans. Eine wichtige Station, die du nicht verpassen darfst. Unser „Schauspieler“ kommt also in die erste Kulisse des Stücks, in der eine ausschlaggebende Szene stattfindet. Dein Schwager ist dein Karma-Helfer, auch wenn dir das nicht bewusst ist. Und wenn alles so läuft, wie geplant, wirst du diesen Job annehmen. Selbst wenn du diesen Job zunächst ablehnst, wird die nächste Gelegenheit bald kommen. Und diese wird dich wieder in den sozialen Bereich lenken. Aber in unserem Beispiel nimmst du den Job an.

Du erfüllst deine Lebensaufgabe

Auch wenn in den kommenden Jahren immer wieder ein Gedanke auftaucht, diesen Job hinzuwerfen, bleibst du. Mehr noch – du bildest dich fort und sorgst dafür, dass neue Azubis eingearbeitet werden. Inzwischen ist unser „Schauspieler“ schön längst in der zweiten Kulisse des Stücks angekommen. Du bist jetzt am nächsten Hot-Point des Lebensplans angelangt.  Diesen sozialen Bereich wirst du auch die nächsten Jahrzehnte nicht mehr verlassen. Es ist deine Lebensaufgabe, diesen Job zu machen.

Das Karma wurde gelöst

Warum? Weil dein Karma aufgelöst werden möchte. Die Karma Aufgabe lautet nämlich: „Leiste einen Dienst an Menschen“. Diese Aufgabe ist die Wiedergutmachung für das vergangene Leben. Und wenn du diesen Dienst am Menschen leistest, spielt unser „Schauspieler“ gerade seine Rolle. Und sein Arbeitsplatz ist wieder eine neue Kulisse in dem Stück, welches er spielt. Das heisst nicht, dass unser „Schauspieler“ ein Leben lang in der Altenpflege tätig sein muss. Er kann auch als Arzt oder Psychotherapeut eine Rolle annehmen. Hauptsache der Karma-Job mit der Botschaft „Leiste einen Dienst an Menschen“ wird erfüllt.

Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma drückt sich unterschiedlich aus

Irgendwann ist dieser Dienst an Menschen nicht mehr nötig, weil du deine Karma-Lektion gelernt hast. Solche Beispiele finden natürlich im realen Leben auch statt. Viele Menschen üben einen Beruf aus, ohne konkret diesen Beruf anzupeilen. Vielleicht haben sie zunächst auch eine ganz andere Ausbildung absolviert. Erst später sind sie dann in den „Karma“-Beruf eingestiegen. Andere hingegen wissen schon von klein auf, welchen Beruf sie später ergreifen möchten. Doch der Beruf ist nur ein Beispiel für eine grosse Lebensaufgabe. Manchmal hat der Beruf überhaupt gar nichts mit deinem Karma zu tun. Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma sind häufig rein emotionale Angelegenheiten. Sie spielen sich im Privatleben ab und der Beruf ist dann weniger wichtig.

Doch nicht jeder Altenpfleger oder Arzt hat ein solches Karma am Bein! Wie schon vorhin ausgeführt, kann es sein, dass der Job gar keine karmische Verknüpfung aufweist. Diese Menschen machen diesen Job, weil sie ihrer Seelen-Natur entspricht. Es ist denkbar, dass sich beim Ausüben des Jobs noch kleinere karmische Aufgaben verbergen. Eine spezielle Beziehung zu einem Patienten oder einem Heimbewohner kann als Beispiel dienen. Aber auch das muss nicht sein.

Kurzfassung Lebensaufgabe - Lebensplan und Karma:

Das Karma ist das Prinzip von Ursache und Wirkung. Der Lebensplan ist das Drehbuch unseres „Schauspielers“. Die Lebensaufgabe ist das eigentliche Stück, was der Schauspieler spielt. Und wenn das Stück aus ist und der Vorhang sich schliesst, ist das Karma hoffentlich erlöst! Wenn du aber den Eindruck hast, du immer wieder dasselbe Stück spielst in deinem Leben, wurde die karmische Aufgabe noch nicht gelöst. Schaue deshalb genau hin, wenn sich Dinge immer wieder im Leben wiederholen!