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Organsprache Darm – psychosomatische Ursachen?

Über den Darm spricht man nicht gerne. Wer mag schon von seinen Blähungen oder vom Durchfall den Freunden berichten? Es ist ein Thema, welches häufig bei dir bleibt. Dabei ist unser Darm einer der Organe, die mächtig arbeiten müssen. Das was verdaut im Darm ankommt, wird von diesem nochmals unter die Lupe genommen. Steckt hier vielleicht noch ein Vitamin drin, was dieser Mensch gebrauchen könnte? Wir sehen der Darm ist wie ein Sortierer, der am Fliessband steht. Und wenn der Darm schlapp macht, dann geht’s uns gar nicht gut. Die Organsprache Darm verrät dir, ob vielleicht psychosomatische Ursachen dahinterstecken.

Das Immunsystem hat zu grossen Teilen sein Zuhause im Darm

Das hätten wir wohl nicht gedacht, dass unser Immunsystem seine Homebase im Darm aufgeschlagen hat. Der Darm besitzt natürlich auch ein Nervensystem, welches im regen Austausch mit unserem Gehirn steht. Auch wenn der Darm Schwerstarbeit leistet, ist er nicht wirklich so robust wie wir denken. Gerät unsere seelische Balance aus dem Gleichgewicht, könnte sich das sofort in Darmproblemen zeigen.

Die Organsprache Darm und die Chakren

Das Wurzelchakra steht in Verbindung mit dem unteren Dickdarm. Das Thema, welches hier verborgen liegt, handelt von deiner Spiritualität. Auch das Urvertrauen, moralische Aspekte, emotionale Stabilität und der persönliche Schutz gehören dazu.

Weiterhin ist das Sexualchakra in dieser Gegend beheimatet. Dieses behandelt Themen, die mit deiner sinnlichen Seite verknüpft sind. Sämtliche Gefühle im Zusammenhang mit Sexualität sind hier verankert. Moralische Erziehungsmuster, Schamgefühle, verdeckte erotische Vorlieben, die nicht ausgelebt werden oder im Verborgenen stattfinden. Letztlich gehört die Sinnlichkeit und auch die Leidenschaft natürlich auch dazu. Klassischerweise haben Personen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, keine Darmprobleme mehr, wenn sie das soziale Outing hinter sich haben.

Der Solarplexus steht in Verbindung mit dem Dünndarm und dem oberen Dickdarm

Der Solarplexus befindet sich ungefähr zwei Zentimeter über dem Bauchnabel. Hier wird alles verarbeitet und im wahrsten Sinne des Wortes auch verdaut. Seelische Dinge und auch körperliche Erfahrungen zählen dazu. Dein Ego hat sich hier gemütlich eingerichtet und erzählt dir von deinem Willen, deinem Charakter und der Macht, die du besitzt. Das alles ist zu deinem Wohle gedacht und nicht zu negativen Zwecken. Das bedeutet, deine Wertigkeitsgefühle und der gesunde Egoismus sind damit gemeint. Aber auch das Vertrauen zu dir selbst und die Beweglichkeit (geistig wie körperlich) gehören dazu.

Das berühmte Bauchgefühl

Wir kennen das Bauchgefühl, das uns beschleicht, wenn scheinbar etwas Schlimmes im Anmarsch ist. Und da alle Nerven miteinander verbunden sind, ist auch der Darm mit unserem Nervensystem und der Psyche in „Connection“. Das Bauchgefühl kann also wie ein Sprachrohr verstanden werden. Einige Menschen sagen, es sei die Seele, die da spricht. Andere glauben, es sei unser Geist oder unser übergeordnetes Selbst. Wie dem auch sei – meistens hat ja auch das Bauchgefühl recht. Es ist also nicht unsinnig auf seinen Bauch zu hören.

Die Organsprache Darm und seine Themengebiete

Der Darm sorgt dafür, dass das, was wir nicht brauchen, ausgeschieden wird. Also weg mit dem Kram! Das gilt auch für überflüssige (veraltete) Emotionen und Gedankenmuster. Wenn uns dem Fluss des Lebens hingeben, verläuft das Prozedere auch reibungslos. Wenn wir das nicht können, dann könnte es im Getriebe des Darms rattern.

Gebertyp und Nehmertyp – im optimalen Falle ist das Geben und Nehmen ausgeglichen

Es gibt wohl kaum jemanden, der von sich behaupten kann, dass er im Geben und Nehmen gleich gut ist. Ein bisschen Überschuss von dem einen oder dem anderen Attribut haben wir doch alle. Und so wie sich der Darm bewegt – also wellenartig – so sollen wir auch mit dem Geben und Nehmen umgehen. Das Festhalten, sich festbeissen, nicht loslassen wollen – das ist nicht im Sinne des Darms. Alles loslassen und auch Dinge abzugeben, die für dich nützlich oder förderlich sind – das will der Darm auch nicht.

Der Dünn – und Dickdarm und die Gefühle

Der Dünndarm beschäftigt sich mit folgenden Emotionsmustern:
Einsamkeit, Schutzlosigkeit, Traurigkeit und Kummer, Mangel an Geborgenheit und Schutz, fehlendes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Wenn du es schaffst, diese Gefühle auszugleichen, geht es deinem Dünndarm wieder richtig gut.

Der Dickdarm hingegen hat noch andere Themen in seinem Portfolio:
Fehlendes Urvertrauen, Misstrauen, Existenzängste, zwanghafte Kontrolle über alles und jeden, Geiz, Schuld und Scham

Die Organsprache Darm – wenn sich der Reizdarm meldet

Wer deinen Reizdarm hat, leidet häufig unter Durchfall, Verstopfung und auch Blähungen. Manchmal gehen krampfartige Schmerzen mit diesen Leiden einher. Der Arzt findet nichts Organisches? Dann schau dich in deiner Seele um. Traumata (auch aus der Kindheit), Gewalt (sexuell), Missbrauch (körperlich wie emotional), Vernachlässigung, Bestrafungen und andere Formen von Krisen können dafür verantwortlich sein.

Blähungen

Eigentlich weisst du, dass du die Situation lösen musst, aber du tust es nicht. Du klammerst an eine Sache, an einem Menschen, an eine Beziehung oder ein Konstrukt, was keinen Bestand mehr hat. Deine Ängste vor dem Verlust sind grösser als die Ratio. Wenn das so ist, könntest du unter Blähungen leiden.

Verstopfung

Wer unter Verstopfung leidet, möchte etwas nicht loslassen oder abgeben. Vielleicht hältst du an etwas fest, was aber losgelassen werden möchte? Sorge, um die Konsequenzen dessen sind häufig ausschlaggebend dafür, dass wir mit einer Sache nicht ans Tageslicht möchten. Das gilt auch für deine seelischen Bedürfnisse.

Hämorrhoiden

Auch bei Hämorrhoiden sprechen wir von Emotionen, wenn Probleme dahingehend auftauchen. Keine oder zu wenig Lebensfreude ist ein starker Faktor, wenn die Hämorrhoiden bluten. Aber auch Stress kann Hämorrhoiden verursachen, was ein schmerzhafter Prozess ist. Innere gefühlsmässige Konflikte spielen dabei eine Rolle. Wenn du etwas festhältst, aber trotzdem den Wunsch hast, es loszuwerden können solche Beschwerden die Folge sein.

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