Organsprache Lunge und Bronchien

Organsprache Lunge und Bronchien – psychosomatische Ursachen?

Die Lunge ist dafür zuständig unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen und verbrauchte Luft – also Kohlendioxid - abzuleiten. Ausserdem steht die Lunge mit der Haut und dem Dickdarm in Verbindung. Es kann also vorkommen, dass die Symptome einer Hautkrankheit rückläufig sind, wenn man eine cortisonhaltige Creme nimmt. Im Anschluss aber hat man Probleme mit der Lunge oder bekommt Asthma. Wir sehen, wie wichtig es ist, auch die „Kooperationen“ der Organe mit einzubeziehen. Die Organsprache der Lunge und Bronchien verrät dir, was seelisch bei dir los ist.

Wenn wir eine Beklemmung fühlen oder unsere Gefühlswelt gestört ist, könnten die nachstehenden Sätze damit in Verbindung gebracht werden:

„Das nimmt dir die Luft zum Atmen“

„Mir schnürt es die Luft ab“

„Ich muss mir mal richtig Luft machen“

„Erst einmal muss ich richtig durchatmen“

„Mir stockt der Atem, wenn ich das höre“

 

Die Organsprache der Lunge und Bronchien und die Psyche

Sinnbildlich ist die Lunge zusammen mit den Bronchien wie ein Medium unterwegs. Das Organ ist Mittler zwischen der Aussenwelt und deiner inneren Welt. Sind die Strömungen zwischen Innen- und Aussenwelt bzw. deren Kommunikation und Ausdruck gestört, kann die Lunge Ärger machen.

Indem die Lunge Sauerstoff aufnimmt, verkörpert sie auch die Freude am Leben. Es ist klar, dass wir, wenn kein Sauerstoff mehr in unsere Lungen strömt, der Tod in Kürze eintreten wird. Durch die Querbindung zum Darm ist die Lunge auch thematisch dem „Loslassen“ zugeordnet.

Die Lunge ist ein Organ, was als Paar auftritt (linker und rechter Lungenflügel). Somit hat die Lunge auch thematisch mit Beziehungen und Partnerschaften zu tun. Dabei gilt hier nicht nur die Liebesbeziehung als bedeutungsvoll. Jede Form von Beziehung ist damit gemeint.

Die Organsprache Lunge und Bronchien sagt dir, wenn deine Gefühlswelt gestört ist

Ungelöste, seelische Konflikte, die hinter der Krankheit oder den Lungenbeschwerden stehen, können folgende sein:

Anhaltender Kummer oder Trauer, unbewältigte Trennungen
Verzweiflung, Mutlosigkeit; Melancholie, Depression
Unerfüllte Sehnsüchte, starkes Mitleid mit sich selbst
Verlust der Lebensfreude oder Freiheit; Ängste um das eigene Leben
Grosse Enttäuschungen; Unfähigkeit zu Nehmen
Fremdbestimmung; Gefühl fehl am Platz zu sein
Das Leben nur nach Aussen richten
Isolation, Arroganz, Überbelastungen
Unterdrückung, Vorurteile, Intoleranz

Die Sorge vor dem Sterben – das sagt dir sie Seele

Wenn wir Ängste entwickeln, die sich um den Tod drehen, ist damit nicht immer der physische Tod gemeint. Das Gleiche gilt, wenn wir es sinnbildlich betrachten. Es können Ängste stehen, um die Existenz, wenn die finanziellen Ressourcen aufgebraucht sind.

Die Sorge vor dem Verlust des Jobs, der Gesundheit oder der mögliche Verlust eines geliebten Menschen kann solche Gefühle hervorrufen. Und damit auch Probleme verursachen in der Lunge. Wer den Sinn in seinem Leben verliert, könnte das Gefühl haben, zu ersticken. Dann fliesst der Atem des Lebens nicht mehr frei.

Wenn du mit dem Atmen Beschwerden hast, könnte es sein, dass du gegen das Leben arbeitest. Selbstzweifel, Trauer, Ängste oder Mutlosigkeit können dafür auslösend sein.

Das Einatmen – psychosomatische Beschwerden

Wenn das Problem auf das Einatmen sich reduziert, könnte es sich thematisch um deine Grenzen bzw. Überschreitung oder Einschränkung dessen gehen. Dabei könnte jemand deine gesetzten Grenzen überschreiten oder du bist der derjenige, der so vorgeht. Auch umgekehrt kann das der Fall sein. Die Grenzen werden einschränkt und minimiert. Das Unterbewusstsein möchte die Thematik regulieren. Ausgedrückt wird dies über die Lunge.

Folgende Aspekte können eine Rolle spielen:

Einschränkung von Freiheiten in finanzieller, beruflicher oder persönlicher Hinsicht
Bedrängung; Leben mit Personen, die man nicht mag

Die Lungenentzündung

Hinter der Krankheit Lungenentzündung können sich Gefühle verbergen, die ungelöst sind. Starke Wut, Groll oder Zorn spielen dabei eine Rolle. Wenn diese Gefühle nicht verarbeitet oder kleingeredet werden, könnte sich das durch eine Lungenentzündung abzeichnen. Das Ereignis kann dabei auch schon lange zurückliegen. Im Unterbewusstsein ist der Konflikt trotzdem abgespeichert.

So gibt es auch Menschen, die eine Wut pflegen, die sich gegen die Aussenwelt richtet. Auch die Wut auf „das System“ gehört dazu. Damit einhergehend die Idee, ungerecht behandelt zu werden. Das Selbstmitleid kann dann auch in eine Mutlosigkeit übergehen. Auch Schuldgefühle spielen mitunter eine Rolle bei einer Lungenentzündung. Wenn Kinder das Gefühl haben, dass die Schwangerschaft ihrer Mutter nicht gewollt war, kann sich so etwas entwickeln.

Asthma  - das Ausatmen

Asthma steht sinnbildlich dafür, dass wir etwas nicht ausatmen können. Loslassen ist hier das Zauberwort. Das Einatmen steht dafür, dass wir etwas annehmen – das Ausatmen hingegen spricht für deine Geberqualitäten.

Jemand, der von dir gehen will, wird festgehalten. Das typische „Klammern“ in Beziehungen ist hierfür beispielhaft. Wenn du loslässt, gibst du jemanden frei. Insofern spielt das Geben bei Asthma eine zentrale Rolle.

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