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Verstorbene Menschen fühlen?

Es ist keine Seltenheit, wenn man davon hört, dass eine Mutter ihren kürzlich verstorbenen Sohn in der Kirche bei seiner Beerdigung gesehen hat. Aber es gibt auch Geschichten darüber, dass der Tote fühlbar gewesen ist. Wie sich diese fühlbare Ebene ausgedrückt hat, ist unterschiedlich. Verstorbene Menschen fühlen - ist das möglich oder nur Unfug?

Kann man verstorbene Menschen fühlen und wahrnehmen?

Doch ist es möglich, einen Jenseitskontakt herzustellen? Ist es denkbar, dass man verstorbene Menschen fühlen oder sehen kann? Zunächst einmal geht es hier nicht um eine Glaubensfrage. Es ist Fakt, dass niemand sagen kann, was nach dem Tod geschieht. Wir können nicht behaupten, dass danach gar nichts mehr kommt. Ebenso ist das Gegenteil auch nur eine These. Umso seltsamer erscheint es, wenn stark rationale Menschen von solchen Phänomenen berichten.

Das Phänomen wird meist verschwiegen

Doch die meisten Betroffenen verschweigen diesen seltsamen Jenseitskontakt. Sie haben Sorge davor, ausgelacht zu werden. Oder sie befürchten, dass ihre Erfahrung als Einbildung abgetan wird. Schlimmer noch: die Sorge darüber, dass eine geistige Krankheit angedichtet wird, ist genauso gross. Demnach müsste es eine grosse Dunkelziffer derer geben, die verstorbene Menschen gefühlt oder gesehen haben.

Aber genau das ist furchtbar schade. Denn wir leben angeblich in einer modernen Zeit. Dass man solche Erlebnisse verschweigen muss aus Sorge vor Mobbing ist wirklich "old school". Die Betroffenen erzählen erst über das Erlebnis, wenn sie von anderen Personen ähnliche Geschichten hören.

Den Verstorbenen sehen – der visuelle Jenseitskontakt

Doch was kannst du erfahren und erleben, wenn ein Jenseitskontakt mit dir selbst stattfindet? Wenn du den Verstorbenen visuell wahrgenommen hast, geschieht dies häufig kurz nach dem Tod. In vielen Fällen in den Tagen rund um die Beerdigung. Beinahe klassisch ist das Phänomen, wenn der Verstorbene auf der eigenen Beerdigung gesehen wird. Aber auch in seinem ehemaligen Zuhause oder bei dir in der Wohnung können solche visuellen Jenseitskontakte auftreten. Diese Phänomene verblassen relativ rasch – doch in deiner Erinnerung bleiben sie kleben.

Der Zeitpunkt, wann du so eine Wahrnehmung erlebst, ist nicht beliebig. In vielen Fällen geschieht dies, wenn du nicht mit anderen Dingen beschäftigt bist. Sozusagen in der ruhigsten Phase der aktuellen Trauer. Da dies bei einem Trauerfall kaum der Fall ist, dürfte es vielmehr die Phase der Erschöpfung sein. Wer tagelang geweint hat und kaum etwas gegessen hat, ist erschöpft. Das ist auch die Gelegenheit für die verstorbene Seele, einen Jenseitskontakt zu realisieren. Denn es bedarf ein wenig deiner Aufmerksamkeit, dass du so ein Phänomen wahrnehmen kannst.

Was tun, wenn du einen Verstorbenen siehst oder fühlst?

Zunächst einmal gilt es nicht in Panik zu geraten. Der Körper des Verstorbenen existiert nicht mehr – das ist gewiss. Und du brauchst auch keine Sorge zu haben, dass dir etwas Schlimmes geschieht. Nutze stattdessen die Sekunden der Wahrnehmung und fühle tief in dein Herz hinein. Vielleicht gibt es eine Antwort in Form eines Gefühls. Dann hast du einen Dialog geführt mit der verstorbenen Seele.

Verstorbene fühlen  – der spürbare Jenseitskontakt

Der Jenseitskontakt kann auch in Form von einer Berührung stattfinden. Diese Phänomene sind seltener als der visuelle Jenseitskontakt. Auch diese Phänomene von seltsamen Berührungen finden keine echte Beachtung. Häufig werden sie als Einbildung eingestuft. Und das ist bei dieser Form von Jenseitskontakt noch häufiger der Fall als bei der visuellen Begegnung.

Wie kann ich feststellen, ob ich ein solches Erlebnis hatte?

Auch in dieser Variante gibt es klassische Berührungsmuster. Dazu zählen:

  • Die hauchzarte Berührung der Wange
  • Eine Hand, die sich auf deine Schulter legt
  • Ein Händedruck
  • Ein Körper, der neben dir im Bett liegt

Daneben gibt es natürlich noch weitere unzählige Formen von Berührungen als Jenseitskontakt. Wer so etwas erlebt, kann sich zunächst erschrecken. Doch in vielen Fällen ist das gar nicht so ein angsteinflössendes Erlebnis. Denn die verstorbene Seele weiss ziemlich gut, ob du so eine Erfahrung verdauen kannst oder nicht. Im Allgemeinen werden die Toten nicht so vorgehen, wenn sie glauben, dass du vor Angst nicht mehr schlafen kannst. Und so sind diese Phänomene auch häufig dort anzutreffen, wo die Angehörigen recht gut mit der Erfahrung umgehen.

Welche Botschaft steckt dahinter, wenn du einen Verstorbenen siehst oder fühlst?

Grundsätzlich ist die Botschaft der Verstorbenen recht einfach. „Ich bin nicht weg, ich bin nur an einem anderen Ort“, ist die Kernaussage. Die Zeichen, die du wahrnimmst, sollen dich beruhigen. Auch sollen sie dir vermitteln, dass es dem Verstorbenen gut geht. In aller Regel nehmen diese Phänomene mit der Zeit ab. Und in sehr vielen Fällen bleibt es bei einem einmaligen Jenseitskontakt.

Du hast Angst vor einem Jenseitskontakt

Ängste oder Sorgen musst du dir keine machen. Die Idee, dass der Verstorbene dir etwas antun kann, gehört vielmehr ins Reich der Mythen. Doch deine seelische Verfassung spielt auch eine Rolle, ob und wie du mit solchen Wahrnehmungen umgehst. Wenn du dich rasch verunsichern lässt und grundsätzlich ein ängstlicher Typus bist, kann es sein, dass dich ein solches Erlebnis arg mitnimmt.

Versuche deshalb stets in der Realität zu bleiben. Wenn dir das Zeichen des Verstorbenen Angst macht, kannst du diese Seele wegschicken. Spreche die vermeintliche Seele in Gedanken an und bitte sie weg zu gehen. In aller Regel verschwinden diese Phänomene dann für auch für immer.

Wenn es kein Kontakt zu einer verstorbenen Seele ist

Ganz gleich, was du wahrnimmst als Schatten, Akustik, Gefühl oder visuelle Darstellung - stelle alles immer infrage. Manchmal kann es tatsächlich eine Krankheit sein, die dafür verantwortlich ist, was du wahrnimmst. Verstorbene Seelen zeigen sich aber in aller Regel nur ein- oder zwei Mal. Meistens verschwinden diese Phänomene dann und kommen nie wieder. Bei Krankheiten sieht das anders aus. Im Zweifel empfiehlt sich daher der Gang zum Arzt.