hellhören

Das Hellhören ☆ Geräusche und Stimmen aus anderen Dimensionen

Das Hellhören lässt sich einfach erklären. Der Hellseher nimmt akustische Botschaften wahr. Diese Geräusche und Stimmen stammen nicht von dem Medium selbst, sondern werden einer anderen Dimension nachgesagt.

Nicht immer sind es ganze Sätze. Manchmal können es nur Wortfetzen sein. Genauso gut kann ein akustisches Geräusch eine Rolle spielen oder musikalische Elemente. Allerdings ist das übersinnliche Hören schon ein wenig aus der Mode gekommen. Ist es eine verschüttete Methode des Hellseher-Werkzeugkastens? Wenn ja, warum ist das so?

Wer hellhören will, braucht die absolute Stille

Das Hellhören kann sich als schwieriges Unterfangen gestalten. Denn wir hören den ganzen Tag etwas. Das fängt früh morgens an mit dem Radio, später mit dem Handy und zwischendurch führen wir Telefonate. Unser Ohr wird praktisch ständig beschallt.

Deshalb scheint es schwierig zu sein, so weit abzuschalten, dass die absolute innere Stille erreicht wird. Gewiss gibt es Mega-Profi-Berater, die trotz aller Umgebungsgeräusche kein Problem mit der Hellhörigkeit haben. Dann dürfte es aber wohl auch eine Stärke des Mediums sein, welches besonders gut hellhören kann. Gerne aber darf man dieser These widersprechen.

Ständige Geräusche am Ohr – fördert den meditativen Zustand nicht

Schliesslich gibt es Anzeichen dafür, dass Menschen, die tagsüber mit einem Headset arbeiten, unter starken Schlafstörungen leiden. Dass heisst, wenn ständig Geräusche in dein Ohr gefiltert werden, kannst du nicht mehr abschalten. Und je näher das Geräusch deinem Ohr ist (Headset ist direkt am Ohr), umso krasser ist das Schlafproblem.

Wenn wir nun den Kanal des Hellhörens nutzen wollen, müssen wir uns von diesen Geräuschen weitgehend befreien. Denn es ist nicht förderlich für einen meditativen Zustand, wenn man den ganzen Tag überflüssige Geräusche hört. Und unser hektischer Alltag sorgt dafür, dass es uns auch nicht gelingt.

Nun könnte man sagen, beim Hellsehen verhält es sich ähnlich. Also, wenn das Medium hellsichtig ist und Bilder wahrnimmt. Schliesslich nehmen wir auch den ganzen Tag Bilder und Filme wahr. Der Unterschied zum ungewollten Hören liegt aber auf der Hand. Du kannst wegschauen, wenn du etwas nicht sehen willst. Das Weghören hingegen scheint doch etwas schwieriger zu sein. Wer das perfekt praktizieren will, müsste sich die Ohren zustopfen.

Telefonische mediale Beratungen mit Headset? ... nicht immer gut

Besonders für mediale Berater, die häufig telefonische Beratungen anbieten, kann der hellhörige Kanal problematisch sein. Denn sie hören ohnehin schon den ganzen Tag Töne und Geräusche sowie Worte und Texte. Und dann ist die Beratung an für sich auch ein Vorgang indem das Hören ein wichtiges Instrument ist.

Und manche mediale Berater nutzen sogar ein Headset bei ihrer Beratung. Beim Hellsehen im Sinne von „Sehen“ ist das anders. Das Medium kann telefonieren und dabei aus dem Fenster ins Grüne schauen. Von dieser Form des Sehens muss er sich nicht gestresst fühlen. Im Gegenteil: der Blick ins Grüne kann entspannend wirken und dazu einladen, dass er innere Bilder sieht.

Das "Männchen" im Kopf spricht plötzlich

So kann es sein, dass man etwas aus einer anderen Dimension hört, obwohl man das nicht will. Das kann früh morgens sein, wenn man gerade aufwacht. Dann ist unser Geist frei von jeglichen Geräuschen und hat einige Stunden Ruhe gehabt.

Und plötzlich hört man etwas in seinem Kopf. Das klingt beinahe so, als ob ein kleines Männchen im Kopf sitzt und spricht. Wer so etwas das erste Mal erlebt, kratzt sich gewiss am Kopf. Was war das? fragt man sich. Und sogleich beginnt man über den Inhalt des Gehörten nachzudenken.

Es ist also wirklich ein verrücktes Erlebnis, wenn ein Laie plötzlich etwas hellhört, ohne das zu wollen. Dabei muss die Botschaft nicht ernsthaft relevant sein. Häufig sind es nur ein paar Worte. Und die sind ebenso häufig ohne Zusammenhang.

Der Laie kann kaum damit etwas anfangen. Gelegentlich gibt es auch den Vorfall, dass eine Person ihren eigenen Namen rufen hört. So, als würde jemand durch einen langen Tunnel rufen. Solchen Ereignissen sollte man keine allzu grosse Bedeutung beimessen.

Mit wem sprichst du bei dem hellhörigen Ereignis?

Wer ein hellhöriges Ereignis wahrgenommen hat, hat dennoch Fragen. Wer spricht da in meinem Kopf?, könnte eine solche nagende Frage sein. Gibt es eine wichtige Botschaft, die ich jetzt nicht richtig gehört oder verstanden habe? Doch beim Hellhören treten häufig Energien auf den Plan, mit denen du dich zuletzt beschäftigst hast.

Es kann durchaus sein, dass du sogar eine verstorbene Seele hörst, die mit dir spricht. Ist das Todesereignis erst kürzlich geschehen, liegt der Verdacht nahe. Doch in aller Regel nutzen frisch verstorbene Seele andere (einfachere) Kanäle um sich bemerkbar zu machen. Aber andere Energien können durchaus infrage kommen, wenn es um das Hellhören geht. Dein Geistführer ist hier in der ersten Liga zu nennen.

Du kannst die Texte und Worte der anderen Dimension nicht verstehen

Es kommt häufig gar nicht so weit, dass man sich Gedanken um die gehörten Texte machen muss. Denn sehr oft kann man keine deutlichen Worte verstehen, sondern nur Wortfetzen. Die Botschaft der anderen Dimension ist dann vielmehr ein Kauderwelsch als eine echte Information. Hier ist dann der Interpretationsspielraum gross, was das halbe Wort bedeuten könnte. Von solchen Interpretationsversuchen sollte man Abstand nehmen. Die Gefahr, dass man sich etwas zusammenreimt, was man gehört haben will, ist nämlich extrem gross.

  • Hellhören und Schizophrenie

Besonders tricky wird es, wenn es sich nicht um die Methode des Hellhörens handelt, sondern um eine Krankheit. Bei der Schizophrenie kommt es häufig vor, dass die Menschen Stimmen hören. Das hat aber nichts mit Hellhören zu tun, sondern ist ein Teil dieser Krankheit.

Doch gerade diese kranken Personen glauben besonders daran, dass das Gehörte eine wichtige Bedeutung hat. Manche denken, es seien Botschaften aus dem Jenseits oder dem Universum. Wer also häufiger etwas „hellhört“ sollte auch in Betracht ziehen, dass es kein Hellhören ist. Der Gang zum Arzt ist dann gewiss eine gute Empfehlung.

Grundsätzlich gilt: egal, was du hörst – schenke diesen Worten kein uneingeschränktes Vertrauen, sondern überprüfe es mit deinem rationalen Verstand. Dann bist du immer auf der sicheren Seite.

  • Schone dein Ohr und lebe geräuscharm, wenn du hellhören willst

Wer unbedingt etwas Hellhören möchte, sollte darauf achten, dass er geräuscharm lebt. Auf Musik verzichten? Das kann durchaus angebracht sein, genauso wie reduziert zu Telefonieren. Alles was Geräusche verursacht oder dich zutextet sollte vermieden werden.

Wir sind es leider nicht mehr gewohnt, eine abendliche Ruhe einzuleiten, weil wir bis spät in die Nacht fernsehen. Schalte den Apparat doch einfach mal aus und spiele Karten. Denn das Hellhören muss in unserer lauten Zeit geübt werden. Das geht nur, indem wir aktiv überflüssige Geräusche vermeiden, um die innere Ruhe wieder zu finden. Dann ist es auch möglich das Hellhören wahrzunehmen.