Organsprache Herz

Herz Organsprache – von Liebe und Selbstliebe – psychosomatische Ursachen?

Das Herz ist ein wichtiges Organ. Es sorgt dafür, dass der Kreislauf des Lebens erhalten bleibt. Sinnbildlich spricht es auch dafür, wie das Leben fliesst und zwar in dir. Aber auch die Liebe ist ein klassiches Thema. Doch das Organ kann psychosomatische Probleme aufweisen, wenn es belastet wird. Die Herz Organsprache aus dem TCM erzählt dir, woher diese Beschwerden kommen und was deine Psyche damit zu tun hat.

Lebensfreude, Liebe, Wärme, Geborgenheit – all das sind Attribute, die durch unser Herz fliessen. Das Vertrauen zum Leben und zu dir selbst gehört auch dazu. Ist das Liebesorgan auch der Sitz unserer Seele? Manche glauben das. Denn alle Gefühle werden durch das Organ geleitet. So kennen wir doch diese Aussagen:

„Mein Herz leidet“
„Ich habe Herzschmerz“
„Das verkraftet mein Herz nicht“
„Das bricht mir das Herz“
„Das kann ich nur schweren Herzens entscheiden“
„Ich habe etwas auf dem Herzen“

 

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TCM Organsprache Herz & Psyche - die Beschwerden

Das Herz und psychosomatische Probleme können dann auftauchen, wenn es einen Gefühlsmangel gibt. Gefühle wie Liebe, Mitgefühl, Lebensfreude sind hier besonders betroffen. Wenn wir Angst bekommen um unser Leben, schlägt das Organ viel schneller als sonst. Auch Herzstolpern ist ein Phänomen. Schreck oder Panik verursacht ähnliche Probleme.

Wenn wir aber verliebt sind, dann ist das Organ erfüllt von angenehmen und freudigen Gefühlen. Manchmal glaubt man sogar, dass das Organ überquillt für Glückseligkeit. Und hadern wir mit einer Entscheidung, die wir ungern fällen, dann wird das Herz schwer. Der herzlose Mensch hingegen spürt von all den Gefühlen nichts. Stark kopflastigen Menschen sagt man nach, dass sie herzlos sind, weil sie zu wenig Mitgefühl zeigen.

  • Der Herzinfarkt – spirituelle Psychosomatik

Wenn du ausgeglichen bist, ist auch dein Herz froh sagt die Organsprache. Grosser Stress hingegen und dass wohl möglich dauerhaft, ist nicht so beliebt. Der Infarkt bei Geschäftsleuten ist ein Paradebeispiel dafür, dass man Kürzer treten soll.

Und gleichzeitig ist es auch eine Botschaft, dass du dich selbst besser schützen sollst. Grosser übermässsiger Stress kann also belastend wirken auf das Organ. Selbstliebe ist das, was das Herz von dir verlangt und nicht, dass du dich verausgabst. Aber auch aufgestaute Gefühle, die kein Ventil finden, können zu einem Infarkt führen.

  • Lieben und geliebt werden

Dem Herzen geht es um jede Form der Liebe. Die Liebe zu sich selbst, die Nächstenliebe, die Liebe zu Kindern, Partnern, Eltern oder Freunden. Doch bevor wir andere lieben können, müssen wir lernen, uns selbst zu lieben. Dazu sollten wir uns mit folgenden Dingen auseinandersetzen:

  1. Fürsorge für sich selbst – was tust du, damit es dir gut geht?
  2. Respekt und Grenzen – überschreitest du deine eigenen Grenzen (Burn Out)?
  3. Schätzt du dich selbst als wertvoller Mensch?
  4. Bist du in der Lage dich lieben zu lassen?
  5. Kannst du vergeben und verzeihen?
  6. Bist du dankbar für dein Leben?
  • Die Mauer um das Herz - wenn die Gefühle eingemauert werden

Das Herz und psychosomatische Probleme entstehen auch dann, wenn du eine herbe Enttäuschung erleben musst. Wer bitter enttäuscht wurde, neigt dazu eine Mauer um sein Herz zu bauen. So leicht gebe ich meine Liebe nicht mehr her, könnte dein Gedanke sein. Auch bestimmte Glaubensmuster, Vorurteile oder Zweifel können dafür sorgen, dass eine Mauer errichtet wird.

Das alles geschieht unbewusst. Doch wenn wir die Mauer nicht mehr wollen, ist es gar nicht so leicht, diese wieder abzubauen. Denn manchmal sind die eigenen Grundsätze derart stark  verankert, dass man nur mit Mühe, diese wieder aufweichen kann. Wir sollten daher gut darauf achten, wie eisern wir unseren Mauern ziehen.

Das gilt besonders für die Liebe. Nämlich dann, wenn du bitter enttäuscht worden bist. Dann neigen wir dazu, uns zu schützen. Das ist eine Vermeidungstaktik. So etwas mag kurzfristig gewiss gut sein, um seine seelische Wunden zu heilen. Doch auf Dauer kannst du auch innerlich verhärten. Deine Mauer wird damit immer dicker und Gefühle von aussen dringen kaum noch durch.

Geht es dir gut?

Was tust du für dich selbst? Seelenpflege ist das Zauberwort der Stunde. Seine Bedürfnisse erfüllen und sich auch mal was gönnen gehört dazu. Sorge für dich - fühle dich gut, dann bleibst du auch gesund!

Sich lieben lassen

Manche Menschen haben damit ein Problem geliebt zu werden. Eventuell stecken karmische Aspekte dahinter. Oder es sind Erlebnisse aus der Kindheit. Was auch immer es sein mag - etwas sorgt dafür, dass du Angst davor hast, geliebt zu werden. Doch so wirst du nicht genährt. Und das seelische Ungleichgewicht liegt dann nah.

Undankbar?

Geht es dem Menschen gut, vergisst man rasch dafür dankbar zu sein. Für das Leben, die eigene Gesundheit und auch für die lieben Menschen in deinem Leben. Vieles gilt als selbstverständlich. Doch man sollte für jeden Tag dankbar sein, den man leben darf.

Vergeben und Verzeihen - kannst du das?

Wer nicht vergeben und verzeihen, verhärtet innerlich. Diese Verbitterung kann sich auswirken auf der seelischen Ebene. Und auch körperliche Beschwerden sind durchaus denkbar. Denn Groll, Wut und Hass sind negative Aspekte. Und diese Emotionen schüren Krankheiten.

Herzklappe und Rhythmusstörung

Das Herz ist auch mit unserer Seele verbunden. Werden wir emotional verletzt, leidet auch die Seele. Haben wir Störungen in diesem Bereich können damit Probleme einhergehen, die die Herzklappe betreffen aber auch Rythmusstörungen. Wer also zu wenig auf seine seelischen Bedürfnisse hört, könnte unter Umständen herzkrank werden.

Psychisch betrachtet können solche Auslöser dafür verantwortlich sein: Verbitterung oder Probleme in Beziehungen und Partnerschaften sowie Freundschaften. Aber auch starkes Misstrauen, fehlendes Mitgefühl oder Einsamkeit gehören zu diesen Themen.

Ängste, Trauer, Verlust

Ängste davor, dass das Herz stehen bleibt, macht die Sache nicht besser. Genauso wie die Angst vor Einsamkeit, nicht endender Trauer oder Verlust eines geliebten Menschen. Solche Belastungen für die Psyche können das Organ unglaublich belasten. Die Organsprache erzählt dir wo es bei dir hakt und was du dagegen tun kannst.