Film DER PLAN: den spirituellen Lebensplan austricksen

der plan film kritik

Nicht mehr ganz taufrisch ist diese Filmempfehlung. Wer´s verpasst hat, der sollte einen Blick zu diesem Film werfen. Der Plan – eine Filmkritik…

Hier geht es anschaulich um den spirituellen Lebensplan, der, vom Schöpfer entworfen wurde. Ursprünglich sollten David und Elise ein Paar werden in diesem Leben werden. Doch irgendwann wurde vom Schöpfer beschlossen, diesen Lebensplan zu ändern. David soll demzufolge nicht Elise kennenlernen. Doch der neue Lebensplan sitzt noch nicht richtig und weist einen Fehler im System auf. Denn im Unterbewusstsein von David und Elise existiert immer noch die Idee des alten Plans: dass die beiden ein grosses Liebespaar werden!

Und durch einen Patzer, den ein Lebensplan-Engel auf dem Kerbholz hat, treffen die beiden im Bus aufeinander und: verlieben sich! Die Anziehungskraft der beiden ist so gross, dass sich magisch voneinander angezogen fühlen. Aber so sollte das nicht laufen! Der Schöpfer-Vorstand und seine Engel-Manager versuchen alles, um David diese Idee von einer Beziehung auszureden. Zunächst noch unterschwellig, dann treten sie aber sichtbar auf und nehmen David in die Mangel. Plan ist Plan! Wenn er sich nicht daran hält, dann verläuft sein Leben echt mies, drohen sie ihm an. Und den Job als Präsident kann er sich dann auch an den Nagel hängen. Das gleiche gilt für Elise und ihre Karriere als Tänzerin. Wir können uns vorstellen, wie verblüfft David war, als ihm eine Gruppe von schwarz gekleideten Männern etwas von seinem Lebensplan erzählen. Zunächst ist David noch eingeschüchtert und versucht, diesen neuen Lebensplan einzuhalten.

Doch David scheitert an dem Versuch nicht mehr an Elise zu denken. Die Liebe ist zu gross. Selbst als einige Jahre vergangen sind, bekommt er sie nicht aus dem Kopf und trifft sie unverhofft wieder. Jetzt will er sie nicht mehr loslassen, denkt er. Lebensplan hin oder her – er ist bereit auch alle Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Auch das drohende Szenario, dass er nicht US-Präsident wird. Was bedeutet dieser Job schon, wenn Elise nicht bei ihm ist? Doch eine Hürde muss David noch überwinden, denn Elise ist in Begriff aus Resignation ihren alten Freund zu heiraten.

Es folgt für das Paar eine Hetzjagd durch die Stadt. Denn die Lebensplan-Engel sind ihnen schon auf der Spur. Doch David erhält plötzlich Hilfe. Und zwar ausgerechnet von dem Lebensplan-Engel, der damals den Patzer ausgelöst hat, dass sich die beiden sich doch begegneten. Er hetzt durch die Stadt. Dabei sind die Türen gleichzeitig auch Tore zu anderen Dimensionen und Abkürzungen durch den Raum.

David erscheint gerade noch rechtzeitig, um Elise von der Hochzeit abzuhalten und muss Farbe bekennen, was hier eigentlich los ist. Es folgt eine Verfolgungsjagd zwischen Lebensplan-Engeln und dem Liebespaar, was beinahe ihren persönlichen Zukunftsplan aufgeben muss. Mit einem Trick gelangt das Paar in das Allerheiligste: die Hallen der Lebensplan-Engel, sozusagen das grosse Schöpfer-Office.

Witzig: die Idee der grossen Schreibhalle, wo die Lebensplan-Engel an ihren Schreibtisch emsig Lebenspläne schreiben…

Das Ende ist in Ordnung – es könnte spektakulärer sein – auf jeden Fall gibt’s ein Happy End.

Der Humor hält sich aber in Grenzen. Es geht mehr um die Botschaft der Liebe und was diese bewirken kann. Trotzdem ein guter Film, der einen Samstagabend gut füllen kann.

Meine Bewertung (1-10 Punkte): 8