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Wahrsagerin und Astrologin Jeane Dixon – politische Vorhersagen

Jeane Dixon galt als eine berĂŒhmte Astrologin und Wahrsagerin unserer Zeit. Sie wurde 1904 in Amerika geboren. ZunĂ€chst schien ihr Leben wie das, vieler anderer. Sie heiratete und arbeitete mit ihrem Mann zusammen, der als Immobilienmakler unterwegs war. Doch sie hatte schon immer ein Interesse an astrologischen Prognosen.

Als sie begann, die Astrologie konkret einzusetzen, veröffentlichte sie Tageshoroskope in den gÀngigen Tageszeitungen. Das Interesse an der Astrologie betraf auch politische Themen. Immer mehr langfristige Vorhersagen gab die Wahrsagerin Jeane Dixon ab. Und diese betrafen in erster Linie das politische Weltgeschehen.

Dixon galt als eine Prophetin und Wahrsagerin, die man auch als Schwarzseherin betiteln könnte. Denn ihre Vorhersagen waren allesamt von negativen Geschehnissen der Zukunft geprĂ€gt. Nach ihren eigenen Aussagen war sie seit frĂŒhester Jugend mit dieser Gabe beglĂŒckt worden. Eine Romafrau soll ihr einmal eine Kristallkugel geschenkt haben. Diese sagte ihr scheinbar eine Begabung zu.

Politische Vorhersagen der Wahrsagerin Jeane Dixon

Nur zu gerne gab Dixon poltische kĂŒnftige Ereignisse preis. Darin sind auch bekannte Persönlichkeiten verwickelt aus Film, Fernsehen und Politik. Zu ihren berĂŒhmten Vorhersagen gehören folgende:

  1. Carole Lombard, die Ehefrau von Schauspieler Clark Gable, gehörte zu denjenigen, die von Dixon erfuhr, dass sie in Gefahr ist. Dixon wollte sie davon abhalten mit dem Flugzeug zu fliegen. Doch ihre Warnungen wurden ignoriert. Lombard stieg in den Flieger und stĂŒrzte ab. Sie verunglĂŒckte tödlich.
  2. Auch PrĂ€sident Roosevelt hatte 1944 keine gute Prognose von der Wahrsagerin Dixon erhalten. Sie prophezeite ihm seinen Tod binnen des nĂ€chsten halben Jahres. Im April 1945 verstarb Roosevelt. NatĂŒrliche erregte sie mit ihren Vorhersagen Aufsehen.
  3. Zudem musste auch Winston Churchill damit klarkommen, dass sie ihm eine Wahlniederlage vorhersagte.
  4. Und 1947 sagte sie die Ermordung Gandhis voraus, was ein halbes Jahr spÀter zu einem Fakt wurde.
  5. Letztlich gab sie 1961 die Prognose ab ĂŒber den Selbstmord von Marylin Monroe, die ein Jahr spĂ€ter tot aufgefunden wurde.

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Der Mann in der Kristallkugel gab der Wahrsagerin die Prophezeiungen durch

Woher erhielt die Astrologin und Wahrsagerin ĂŒberhaupt ihre Weisheiten? Auch das kann niemand genau sagen. Sie selbst gibt folgendes Statement dazu ab. Im Jahr 1952 soll offenbar ein Mann in einer Kristallkugel der Wahrsagerin Jeane Dixon erschienen sein. Dieser gab ihr nun die Vorhersagen der Zukunft durch.

So sagte diese mysteriöse Figur in der Kristallkugel voraus, dass Eisenhower der kĂŒnftige PrĂ€sident wird. Und die Wahrsagerin Dixon behielt mit ihrer Prognose recht. Sie selbst glaubte, dass aus der Kristallkugel göttliche Informationen zu ihr gelangten.

Ihre „Beziehung“ mit diesem Mann in der Kristallkugel nahm aber auch skurrile Formen an. Scheinbar war dieser Kristallkugel-Mann in der Lage, mit einer Form von „Fernsichtung“ ihr politische Informationen zukommen zu lassen. Dabei handelt es sich um StĂŒtzpunkte, Waffenlager oder geheime PlĂ€ne der feindlichen Regierung.

Dieser „Mystery Man“, wie er von Dixon betitelt wurde, lieferte fortan die Informationen. Und dabei blieb auch das Wetter nicht verschont. Denn die Wahrsagerin Dixon erhielt vom Mystery Man eine Hurrikan-Warnung, die sie an die zustĂ€ndigen Behörden weiterleitete. Dadurch blieben vier Menschen vom möglichen Tod verschont. Der Wetterdienst war begeistert und arbeitete von nun an mit Dixon zusammen.

Wenn wir so etwas hören, schĂŒtteln wir wahrscheinlich den Kopf. Denn solche Darstellungen von Erscheinungen gab es immer wieder in der Historie. Was es am Ende genau war, lĂ€sst sich kaum nachvollziehen. Vielleicht war es eine hellsichtige Vision oder Ă€hnliches.

KennedyÂŽs Tod sagte die Wahrsagerin Jeane Dixon voraus

Als PrĂ€sident Kennedey an die Macht kam, wusste Dixon, dass sie ihn retten musste. Ihr war klar, dass er sterben wird. Nur das genaue Datum hatte sie (noch) nicht parat. Als das Attentat von Kennedy nĂ€her rĂŒckte, erhielt Dixon Informationen ĂŒber den AttentĂ€ter.

Wie immer, lieferte ihr diese brisanten Infos der Mystery Man in der Kristallkugel. Und sogar den Namen „Oswald“ soll sie erhalten haben. Wir erkennen anhand dieser genauen Infos, dass diese Astrologin zu ihrer Zeit als populĂ€r galt.

Doch auch diese Info half Kennedy nicht, dass sein Schicksal abgewendet werden konnte.
Aber kurz vor dem Attentat wusste Dixon dann Bescheid um die genaueren UmstÀnde des Todes von Kennedys. Offenbar fuhr sie einige Tage zuvor KennedyŽs Familie. Dort versuchte sie dem PrÀsidenten die Fahrt nach Dallas auszureden.

Wie wir wissen, hatten ihre BemĂŒhungen keine FrĂŒchte getragen. Wir können uns vorstellen, was dieser Misserfolg fĂŒr Dixon bedeutete. Sie versuchte, das dramatische Schicksal abzuwenden und wurde trotzdem ignoriert. Das Schicksal lies sich nicht verĂ€ndern.

Die Wahrsagerin Dixon als politische Beraterin und der Geheimdienst

Dixon blieb nicht davon verschont, als Mitarbeiterin fĂŒr Regierungsdinge einbezogen zu werden. So gab es auch eine kleine Hellseher-Abteilung beim Geheimdienst. Fortan lieferte sie von dort aus nun wichtige Vorhersagen und Deutungen.

Der Tod des "Mystery Man"

Der Mystery Man in der Kristallkugel aber, kĂŒndigte an, dass er sterben wĂŒrde. Als dies offenbar eintrat, war Dixon nicht mehr interessant fĂŒr die Regierung. Und sie erhielt auch keine Botschaften mehr aus der Kristallkugel vom Mystery Man. Ab 1964 beschĂ€ftigt sie sich damit BĂŒcher zu schreiben und wieder Horoskope fĂŒr Zeitungen zu schreiben.

Dixon und ihre Vorhersage fĂŒr das Jahr 2020

Die Wahrsagerin und Astrologin Jeane Dixion beschrieb in ihrem Buch „The Call to Glory“ auch die Zeit um das Jahr 2020. Hier sagte sie folgendes voraus:

"Armageddon will come in 2020, when the False Prophet, Satan and the Antichrist will rise up and battle man himself."
Jeane Dixon

Mit dieser Botschaft steht aber Dixon nicht alleine. Im Prinzip kann aber jeder professionelle Astrologe erkennen, dass das Jahr 2020 kein normales Jahr ist. In dem Sinne ist diese Vorhersage wohl vielmehr ihren astrologischen Kenntnissen zuzuordnen. Ausserdem beginnt in dier ZeitqualitĂ€t astrologisch betrachtet eine neue Ära. Zu diesem Ereignisjahr haben schon viele Seher und Astrologen Ă€hnliche Statements abgegeben.

Der Jeane Dixon Effekt

GemÀss "The Skeptics Dictionary" beschreibt man den "Jean Dixon-Effekt". Hier heisst es, dass Vorhersagen, die eintreffen, besser in Erinnerung bleiben, als Fehlprognosen. Dabei wird die eingetroffene Vorhersage gepusht und medial hervorgehoben. Dinge aber, die nicht eingetroffen wurden, werden unter den Tisch gekehrt.

Auch wenn die Vorhersagen von Jeane Dixon in einigen FÀllen phÀnomenal gewesen sind, muss man genauer hinschauen. Denn Dixon hat unglaublich viele Vorhersagen gemacht. Doch nur wenige davon sind eingetreten.

Zumal man ihre FĂ€higkeiten als Astrologin dabei nicht unterschĂ€tzen darf. Unter UmstĂ€nden könnte ein Horoskop von Kennedy auch auf die Gefahr des Attentats hingewiesen haben. Doch das gilt genauso fĂŒr Nostradamus. Auch er war Astrologe. Und mit der Astrologie lassen sich Deutungen beliebig weit in die Zukunft erstellen. Dennoch: wir wissen es nicht, woher und auf welchem Wege exakt die Deutung zustande kam.

Zumindest hielt das die Fans von der Wahrsagerin Jeane Dixon nicht davon ab, an sie zu glauben. Zu interessant waren die Vorhersagen, die doch schon eingetreten sind.

Der Mathematiker John Allen Paulos hat daher diese These aufgestellt: Wenn man nur genĂŒgend Vorhersagen macht, wird schon das eine oder andere eintreffen. Auch das beschreibt den sogenannten Jeane Dixon Effekt.