Karma Gesetz Nummer 4 – das Gesetz des Wachstums

karma gesetz 4

Das Gesetz des Wachstums

Bei diesem Karma Gesetz Nummer 4, geht es darum, dass Veränderungen nur möglich sind, wenn du dich veränderst. Das Warten darauf, dass sich dein Umfeld ändert, ist kontraproduktiv und führt zudem oft ins Nichts. Wer sich auf die Gesellschaft verlässt, gibt damit auch die eigene Kontrolle aus der Hand. Dein spirituelles Wachstum kann erst beginnen, wenn du bei dir anfängst, Veränderungen herbeizuführen.

Doch um dieses Ziel zu erreichen, ist es nach dem Karma Gesetz Nummer 4 nicht nur notwendig, sich selbst zu reflektieren. Auch deine Handlungen gilt es zu überdenken oder zu ändern. Und manchmal ist es so, dass man eine Situation einfach akzeptieren muss. Ob du diesen Umstand magst oder nicht, spielt keine Rolle. Das Leben hält nämlich auch Umstände bereit, die nicht veränderbar sind. Da kannst du dich verändern wollen, so viel wie willst. Es wird dir nichts nützen.

Wer anfängt, den Partner verändern zu wollen

Gerade in Partnerschaften kommt diese Vorgehensweise häufig vor. Der Partner gefällt dir nicht mehr oder dich stört eine Eigenart an ihm. Mit heftiger Kritik wird der Partner aufgefordert, sich zu ändern. Wenn du das tust, hast du nicht verstanden, worum es im Karma Gesetz Nummer 4 geht. Du wirst so keine Änderung herbeiführen, höchstens ein unfreiwilliges Beugen.

Das heisst, wenn sich dein Partner auf deine Forderung einlässt, dann geschieht dies nicht aus seinem freien Willen heraus. Vielmehr ist es so, dass er keinen Stress und macht dem Frieden zuliebe mit. Es kann dir passieren, dass sich dein Partner wieder zurückentwickelt, wenn er keine Lust mehr hat, sich zu verbiegen. Im Prinzip hast du nichts erreicht.

Wenn du aber beginnst, die Defizite oder Schwachstellen deines Partners zu akzeptieren, kannst du nur gewinnen. Denn dann hast du dich verändert. Dir wurde bewusst, dass jeder Mensch seine Eigenarten hat, die seine Persönlichkeit ausmachen. Nehme jeden so, wie er ist – dann hat du das Gesetz verstanden.

Es gibt auch ein Buch, in dem es darum geht, dass jede Person zu dir passen und dein Partner sein kann. Das klingt zunächst unmöglich. Wir haben unser Beuteschema, Vorlieben und Geschmäcker, was die Partnerwahl betrifft. Und sicher fallen dir auf Anhieb eine Handvoll Personen ein, mit denen du dir eine Partnerschaft überhaupt nicht vorstellen kannst. Vielleicht ist es der jeweilige Charakter oder die Art, wie die Person spricht, was dich abtörnt. Oder es sind die Werte, die nicht deiner Philosophie entsprechen. Gründe, warum man nicht mit einem x-beliebigen Menschen eine Beziehung beginnt, gibt es genügend.

Doch in diesem Buch gibt es auch eine Erklärung dazu, wie so etwas funktionieren kann.
Im Prinzip handelt es sich um das Karma Gesetz Nummer 4, was dabei angewandt wird. Akzeptiere alles an deinem Partner, auch die Schwachstellen, Defizite oder Eigenarten, so wie es ist. Gehe dabei noch ein wenig aus deiner Ich-Bezogenheit heraus - und fertig ist der passende Partner.

In der Theorie klingt das einfach und machbar, doch unser Ego kann dieses Vorhaben sabotieren. Noch wichtiger als die Akzeptanz dessen, was ist, dürfte die Zurücknahme es Ego´s sein. Das heisst, dass man nicht alles persönlich nehmen sollte.

In früheren Jahrhunderten waren Liebeshochzeiten eine Seltenheit. Man wurde seitens der Eltern verkuppelt. Demzufolge musste man auch jemanden heiraten, den man nicht mochte. Wenn das geschah, folgte häufig der Spruch: „Du lernst es noch, den Menschen zu lieben“.

Im Klartext heisst das: Nehme es so an, wie es ist. Aber unterschwellig ist auch das Karma Gesetz Nummer 4 darin enthalten. Höre auf zu bewerten oder etwas verändern zu wollen an der Person. Nehme dich mit deinem Ego zurück und nehmen diesen Menschen so an, wie er ist. Dann wirst du über die Jahre die Person lieben lernen. Ich stelle daheim, ob eine grosse Liebe dabei am Ende herauskommt. Aber eine harmonische Beziehung könnte es durchaus werden.

Warten darauf, dass sich etwas verändert

Auch anschaulich ist das Beispiel, wenn du unzufrieden in deinem Job bist. Die Abteilung geht dir auf den Nerv, die Arbeitsweise und auch dein Chef. Du fühlst dich nicht wertgeschätzt und deine Arbeitsleistung wird verheizt. Doch du verdienst nicht schlecht in dem Job. So fliehst du in die Idee, dass sich vielleicht eines Tages etwas ändert. Vielleicht musst du nur lange genug warten?

Doch die Jahre vergehen und auch der Posten des Chefs wurde ausgetauscht. Trotzdem hat sich nichts verändert. Alles ist wie immer. Was hast du nur falsch gemacht? Du hast gewartet auf etwas, was nicht kommen wird. Damit hast du eine Menge Lebenszeit investiert und dich selbst dabei blockiert.

Du hättest längst den Job wechseln können und könntest glücklich sein. Auch wenn du vielleicht zunächst beim Gehalt Abstriche hättest machen müssen. Doch langfristig wäre es dir gut gegangen. Die anderen verändern sich nicht – nur du hast es in der Hand, wohin deine Reise geht. Denn über dich und dein Leben hast du die Kontrolle. Über die der anderen Menschen nicht.

Konzentriere dich auf eigene persönliche Entwicklung

Suche nicht draussen bei den Mitmenschen die Lösungen für dich. Fange bei dir an, wenn du etwas verändern willst.