Karma Gesetz Nummer 3 – sei demütig

Karma Gesetz Nummer 3

Karma Gesetz Nummer 3 - das Gesetz der Demut

Bei diesem Karma Gesetz Nummer 3 gilt es, sich die realen Fakten anzusehen und zu verstehen. Erst dann bist du in der Lage, diese Realität anzunehmen und etwas zu ändern. Als Anschauungsbeispiel gilt der Selbstbetrug. Eigentlich bist du dafür verantwortlich, dass dein Leben unglücklich verläuft. Doch du schiebst die Schuld auf die Gesellschaft und die Politik. In dem Fall betrügst du dich selbst. „In die Tasche lügen“, sagt man auch dazu. Wenn du so unterwegs bist, kannst du das Karma Gesetz 3 nicht befolgen. Auch werden sich kaum Änderungen in deinem Leben vornehmen lassen. Erst wenn du reflektierst, dass du es bist, der an deinem Unglück schuld ist, kannst du etwas verändern.

Verantwortung für die eigenen Handlungen auf andere abschieben

Manche Menschen können es nicht ertragen, wenn sie Fehler machen oder nicht perfekt wirken. Und bevor man diesen Umstand zugibt, sucht man einen anderen Weg, die eigenen Schwächen zu rechtfertigen. Als Beispiel dient hier:

  • Der Partner, der fremdgeht und die Schuld dafür auf seinen Partner überträgt. „Mit deinem Verhalten hast du mich dazu getrieben“.
  • Der gewalttätige Beziehungspartner, der seine Handlungen so rechtfertigt. „Ich wurde gnadenlos provoziert und konnte nicht anders“.
  • Der Süchtige, der genau weiss, wer an seinem Schicksal die Schuld trägt. „Die falschen Freunde haben mich negativ beeinflusst“.
  • Der Mobber, der einen handfesten Grund findet, warum er den anderen mobbt. „Sein Verhalten war untragbar – das ist jetzt die Rechnung, die er bekommt“.

Sehr häufig sind es Beziehungspartner, die ihren Kopf dafür herhalten müssen, wenn der andere einen Fehler gemacht hat. Und es finden sich immer Bauernopfer, die man als Auslöser benennen kann für die eigenen Fehler.

Wenn sich in der Gegenwart niemand findet, greift man kurzerhand auf Schicksale in der Kindheit zurück. Wobei es durchaus möglich sein kann, dass gewisse Verhaltensweisen auf karmische Aspekte der Kindheit zurückfallen. Doch die Kindheit oder die Eltern sind nicht schuld an deinem Verhalten in der Zukunft. Denn du kannst, wenn du diese Tatsachen reflektierst, dich dafür entscheiden, anders zu handeln.

Hier ein klassisches Beispiel:

Dein Vater war Alkoholiker und hat der Familie das Leben schwer gemacht. Auch Gewalt war an der Tagesordnung. Die Kinder in solchen Familien zeigen im Erwachsenenleben häufig ähnliche Verhaltensweisen. Entweder werden sie selbst auch zum Alkoholiker oder üben in der eigenen Familie Gewalt aus. Das ist kein Wunder bei dem Elternhaus?, denkst du. Es mag sein, dass Weg nicht weit ist, dass sich dasselbe Drama wiederholt. Und dennoch hast du es ganz alleine in der Hand, ob du so werden willst oder nicht. Das Karma Gesetz 3 verlangt, dass du diesen Umstand erkennst und reflektierst. Dann bist du in der Lage das zu ändern und anders zu handeln.

Ohne Ursache keine karmische Wirkung

Manchmal stellt man sich die Frage, warum der eine oder andere einen Flugzeugabsturz überlebt hat, wo doch so viele ums Leben gekommen sind. Es gibt Fälle, wo nur ein einziger überlebt und alle anderen nicht. Dem Karma Gesetz Nummer 3 zufolge hat der Überlebende keine Ursache geschaffen, die diese Wirkung (Tod) nach sich zieht. Dabei muss die Ursache nicht im Vorleben zu finden sein. Diese Ursachen können viele Leben zurückreichen und kommen jetzt erst zum Tragen.

In einem anderen Fall ist ein Pärchen nicht in den Unfallflieger gestiegen, weil sie diesen verpasst haben. Glück gehabt, könntest du jetzt denken. Doch das Pärchen entschloss sich, mit dem Auto zum Zielort zu fahren. Kurz vor ihrer Ankunft erlitten sie einen Autounfall und starben. In dem Fall scheint die karmische Ursache zu wirken. Wenn das nicht bei der ersten Gelegenheit geschieht, dann eben bei der nächsten.