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Das Hellwissen – Hellsehen mit Spontanwissen

Das Hellwissen erscheint vielen Menschen als recht unbekannt. Und dennoch beherrschen viele spirituelle Worker diesen Wahrnehmungskanal. Ob man dies nun bewusst möchte oder ob es vielmehr „zufällig“ geschieht, ist dabei zweitranig. Das Hellwissen ist Hellsehen mit Spontanwissen. Das heisst, du weisst die Antwort auf die Frage spontan. Aber du kannst nicht untermauern, woher dieses Wissen kommt.

Wissen erlangen wir in erster Linie durch Lernen

Grundsätzlich erlangen wir alle unser Wissen durch Lernen. Wer Mathe lernt, weiss, dass 1 und 1 gleich 2 ist. Doch beim Hellwissen gibt es diesen Lernfaktor nicht wirklich. Und das Medium oder der Hellseher kann sich auch auf kein anderes Deutungsmaterial berufen. Er sieht weder Bilder, hört keine Worte, fühlt und riecht auch nichts. Aber er weiss etwas, ohne es gelernt oder erfahren zu haben. Das Hellwissen wird deshalb schwierig angenommen – auch bei den spirituellen Hellsehern kann es problematisch sein. Vor allem wenn man an den Anfängen seiner Hellseherei steht.

Beim Hellwissen ist viel Vertrauen nötig

Der Hellseher muss sich und seinen Gefühlen vollends vertrauen. Beim Hellwissen kann er sich nicht auf wahrgenommene Sinneseindrücke berufen. Hier gilt das Vertrauen zu sich selbst! Nur so kann der Hellseher das Werkzeug des Hellwissens gut nutzen.

Auch Privatpersonen können Hellwissen

Nicht nur Hellseher, sondern auch Privatpersonen können Hellwissen. Doch kaum einer nimmt davon Kenntnis. Später, wenn das Ereignis eingetreten ist, rufen sie dann: „Ich habe gewusst, dass das passiert“. Dies setzt voraus, dass man den Ereignisverlauf nicht anhand äusserer Umstände schon rekonstruieren konnte. Im Alltag vertraut man diesem Hellwissen nämlich kaum. Wir misstrauen diesem inneren Gefühl etwas zu wissen. Denn wir haben es nicht gelernt und nicht erfahren. So sind wir erzogen worden. Alles andere ist Spekulation, denken wir. Und darauf vertrauen wir schon mal gar nicht. Hellwissen bzw. Spontanwissen wird vielmehr als Unfug abgetan.

Wie der Hellseher das Hellwissen erfährt

Der Hellseher hingegen ist darauf vorbereitet, etwas zu Wissen. Ganz plötzlich, ohne Zufuhr von Informationen oder Daten. Er erhält eine Frage von seinem Kunden. Und ehe er sich versieht, weiss er schon die Antwort. Ganz spontan. Wer nun anfängt diese Antwort modifizieren zu wollen, verwässert die eigentliche Botschaft. Das ist die Kunst beim Hellwissen. Die Information die urplötzlich den Hellseher ereilt muss so stehen bleiben, wie sie gekommen ist. Nur dann ist das eine brauchbare Botschaft.

Der Verstand kann dem Wissen einen Strich durch die Rechnung machen

Wenn sich bei dieser Art des Hellsehens nun der Verstand einschaltet, kann man eigentlich getrost die Sitzung einpacken. Denn ab dem Moment, wo man den Verstand zulässt, ist man sozusagen „raus aus der Nummer“. Denn der Verstand sträubt sich gegen die Theorie etwas einfach zu Wissen, ohne dieses Wissen erlangt zu haben. Wer also Hellwissen praktizieren will, muss gegen die Ratio ankämpfen. Das kann man aber durchaus üben. Ein guter Hellseher kann das recht gut.

Den Wunschgedanken von Hellwissen unterscheiden

Privatpersonen hingegen ärgern sich erst, wenn ihr Spontanwissen im späteren Verlauf zu einer Wahrheit geworden ist. Vielleicht hat man durch das eigene Misstrauen eine gute Chance verpasst. Aber selbst, wenn man diese Erfahrung gemacht hat, traut man diesem intuitiven Spontanwissen auch in der Zukunft nicht.

Denn eines ist gewiss: auch das gefühlte Hellwissen kann Fehler beinhalten. Gerade Privatpersonen können darauf reinfallen. Das ist dann der Fall, wenn du ohnehin einen bestimmten Ausgang einer Situation dir insgeheim wünschst. Dein eigener Wunschgedanke kann sich dann zu einem gefühlten Hellwissen formatieren. Aber am Ende war es das gar nicht, sondern nur dein eigener Wunsch, den du dir gedacht hast.

Deshalb ist es gut, wenn du selbst beim Hellwissen nicht in die Situation verwickelt bist. Auch emotionale Verbindungen zu den beteiligten Personen sollten ausgeschlossen sein. Insbesondere sollten weder Abneigungen noch besondere Sympathien für die beteiligten Personen vorhanden sein. So kannst du einigermassen sicherstellen, dass dein Wunschgedanke nicht zu einem scheinbaren Hellwissen mutiert. Je mehr Abstand zu den Personen, den Orten und der Geschichten an für sich hast, umso besser kannst du dich auf das Hellwissen einlassen.

Der Hellseher nutzt das Hellwissen bewusst oder unbewusst

Nicht jeder Hellseher nutzt den Kanal des Hellwissens wirklich. Auch wenn der ein Spontanwissen erhält, kann es sein, dass er es nicht nutzt. Manchmal wird das Hellwissen auch nur als ergänzende Info herangezogen. Das heisst, der Hellseher sieht etwas und gleichzeitig erhält er das Spontanwissen. Wenn er den Bildern vor seinem inneren Auge ein grösseres Vertrauen schenkt, wird die weitere Info zwar wahrgenommen, aber nicht sofort gedeutet. Einige Hellseher bemerken manchmal gar nicht, dass sie sich gerade im Hellwissen-Modus befinden. Sie sind so vertieft in dem Gespräch mit dem Klienten, dass ihnen das nicht auffällt.

Das Hellwissen kommt und geht

Vielfach ist das Hellwissen keine beständige Komponente. Wird diese Methode angewandt, kann es sein, dass sie so schnell geht, wie sie zuvor gekommen ist. Nicht jeder Hellseher kann diese Technik einfach abrufen. Manche können es nicht steuern, ob die etwas Hellwissen. Andere hingegen sind visiert darin, den Wissenskanal abzurufen. In einigen Fällen tritt das spontante Wissen auf, wenn die anderen Wahrnehmungskanäle blockiert sind oder stocken.

Hellsehen ausschliesslich mit aussersinnlichem Spontanwissen

Doch so aussergewöhnlich dieser Wahrnehmungskanal beim Hellsehen auch ist, gibt es Medien, die nur mit dem Hellwissen arbeiten. Das macht dann Sinn, wenn der Kanal besonders gut ausgeprägt ist. Manchmal ist es sogar der einzige Kanal, den das Medium oder der Hellseher nutzen kann. Ob das von Vor- oder Nachteil ist, lässt sich so nicht sagen. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie gross der Umfang des Wissens ist, den der Hellseher erhält.