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Globales Karma ᐅ Welt- und Massenkarma für alle?

Natürlich können wir nicht belegen, dass die Corona-Krise oder ein Krieg ein Massenkarma-Ereignis ist. Aber es gibt doch einige Aspekte, die auffallend sind. Und wenn es sich um ein Massenkarma handelt, dann ist davon die ganze Welt betroffen.

Massenkarma – erleben wir gerade ein solche gemeinsames Karma?

Dieses Karma beschränkt sich nicht auf eine Nation. Und gewiss fühlt es sich wie eine Strafe an, wenn wir uns mit leidvolle Erfahrungen auseinandersetzen müssen. Der Tod gehört nämlich dazu – auch wenn es nicht alle treffen wird. Dennoch: ein globales Karma darf und kann auch positiv und mit Glücksmodulen besetzt sein. Aber diese Eindrücke nehmen wir weniger wahr.

Und doch hat ein Gruppen oder Massenkarma - egal wie sich gestaltet - etwas gemeinsam. Oft zeigen sich nämlich diese Attribute.

Disziplin - Einschränkung - Angst (Existenz, Finanzen, Gesundheit) - Not (emotional oder körperlich) - Tod - Verlust - Lebensumbrüche - extreme Veränderungen - schicksalhafte Ereignisse

Im Beispiel des Corona Virus wird häufig von einem Weltkarma gesprochen. Doch oft wird es falsch verstanden. Viele Menschen sagen: "Es ist doch nicht jeder gestorben, der Corona hatte. Und es hat auch nicht jeden erwischt".  Wenn Corona ein Massenkarma ist, dann musst es anders betrachten. Denn das Massenkarma liegt nicht im Tod der Menschen. Ein globales Karma erstreckt sich auf das, was wir alle erleben. Und das sind Ängste, Sorgen oder Kontaktbeschränkungen. Auch wenn das individuelle Empfinden des Leids gewiss unterschiedlich ist.

Eine Nation oder die Welt leidet unter einem gemeinsamen Karma?

Wenn wir über Massenkarma sprechen, sollten wir uns mit dem Begriff vertraut machen. Damit ist eine Gruppe, eine Nation oder sogar die ganze Welt gemeint, die ein gemeinsames Karma erleben. In aller Regel ist die karmische Wirkung nicht schön. Vielleicht liegt es daran, dass wir Menschen noch nicht so weit entwickelt sind für positive Karma-Effekte?

Aber die These des Massenkarmas polarisiert aber enorm. Spirituelle Vertreter haben hier gänzlich unterschiedliche Meinungen. Einige sagen, dass es Massenkarma nicht gibt. Andere hingegen sind davon völlig überzeugt. Schauen wir uns einmal an, wie sich ein potenzielles Massenkarma denn ausdrücken könnte.

Globale karmische Ereignisse der Vergangenheit und Gegenwart

Massenkarma zu analysieren ist tricky. Schliesslich müsste man sich all die Leute anschauen, die der Masse oder Gruppe angehören. Die meisten davon kennen wir überhaupt nicht oder sie sind schon tot. Nun, trotzdem könnten wir den Versuch wagen uns ein mögliches globales Karma anzuschauen.

Karmisches Gruppenleid in der Bibel - Sinflut

Dazu reicht ein Blick in die Bibel, denn hier finden sich reichliche Ereignisse, die zu einem Massenkarma passen. Hier werden viele mögliche Folgen der menschlichen Handlungen aufgezeigt, wenn man den Worten Gottes nicht folgt.

In dem Regelwerk des Christentums wird darauf hingewiesen, dass Ausschweifungen und eine lockere Lebensweise bestraft wird. Die Folge kann sich als Dürre, Missernten, Fehlgeburten oder Seuchen darstellen. Insofern spricht auch die Bibel schon von einem Massenkarma.

Denn die göttliche Strafe ist eine kollektive Angelegenheit. Und es trifft nicht nur eine Person, sondern alle, die so unmoralisch gelebt haben. So könnte auch die Sintflut einem Massenkarma angedichtet werden. Wobei Noah stellvertretend für die Personen steht, die dem Karma entronnen sind. Alle anderen jedoch erlagen dieser Flut und mussten vielleicht sterben.

Kontrovers - der Holocaust als karmisches Gruppenleid

Auch der Holocaust wird hin und wieder als Massenkarma betitelt. Niemand kann dir aber genau sagen, ob das so ist. Doch wenn wir fiktiv diese These aufstellen, dann müssen wir genau hinschauen. Nein, es ist nicht jeder gestorben. Und es geht es nicht um den Tod. Wie schon in dem Coronabeispiel, kann das eine Folge sein. Aber das Karma, was jeden ereilte (ausnahmslos) sieht anders aus. Dann ist es die Verfolgung, Bestrafung, Verschleppung, Enteignung und ähnliche Vorgaben.

Ukraine im zweiten Weltkrieg - Verlust der Heimat

Der "Verlust der Heimat" gilt als klassischen Massenkarma Beispiel. Damals im zweiten Weltkrieg waren die Ukrainer gezwungen ihre Heimat zu verlassen und zu flüchten. Prinzipiell ist es heute wieder so. Ein karmischer Effekt der sich wiederholt? Das ist denkbar.

Ist die karmische Lektion in der Umweltzerstörung verborgen?

Wenn die Corona-Krise einem Massenkarma entspricht, könnte es sich um eine karmische Lektion handeln, die wir erhalten. Einen Peitschenhieb also! Karma entsteht durch Gedanken und Handlungen der Vergangenheit. Ursache und Wirkung ist das Prinzip von Karma. Es geht also um uns Menschen und unser Verhalten in der Vergangenheit.

Nun dürfen wir uns die Frage stellen, wie wir mit dem Erdball umgegangen sind? Ich glaube jeder Leser weiss das. Dazu genügt ein Blick in die Umweltzerstörung. Die Zerstörung der Natur ist also die Folge unseres Handelns. Es wäre denkbar, dass die Corona-Krise nun als Massenkarma diese karmische Lektion mitbringt. Denn in der Corona-Krise haben wir nicht nur mit dem Virus zu kämpfen. Denn auch Naturkatastrophen tauchen zeitgleich auf. Ein Zufall? Wer weiss.

Bin ich als Individuum auch schuld an dem Massenkarma?

Es kann sein, dass du dich als Individuum gar nicht schuldig fühlst an der Umweltzerstörung. Wie denn auch? Niemand hat dir vor dreissig Jahren gesagt, dass Plastiktüten nicht gut sind für die Umwelt. Und zudem warst du damals noch ein Kind.

Wie sollst du dir denn ein Massenkarma ans Bein gebunden haben? Das grundsätzliche Problem beim Karma ist, dass es einfach wirkt, ohne zu hinterfragen. Das Karma interessiert es nicht, ob du unwissend warst, dumm oder nur blauäugig. In dem Sinne sitzen wir alle in demselben Boot.

Karmische Corona-Krise – Überbevölkerung als möglicher Auslöser?

Es gibt Stimmen, die nicht die Umweltzerstörung als Massenkarma der Welt betrachten. Vielmehr ist es die Überbevölkerung, die dieses globale Karma entfaltet hat. Doch die Anzahl der Menschen auf dem Planeten alleine verursacht kein Karma. Aber vielleicht das, was dafür getan werden muss, um diese Menschen zu ernähren und zu versorgen.

Die Abholzung des Regenwaldes, Massentierhaltung und ähnliches könnte durchaus hier eine Rolle spielen. Denn auch der Tierwelt haben wir wertvollen Lebensraum abgeknapst. Viele Tierarten sind bereits ausgestorben, weil wir immer mehr Raum beanspruchen. Es sind nur Thesen, wie man das Karma verstehen kann oder darf. Und Hand auf´s Herz! Der Mensch hat so viel auf dem Kerbholz, dass viele Dinge infrage kommen für das Massenkarma Corona-Krise. Vielleicht ist es sogar eine Kombination aus vielen Missetaten.

Die Welt kann seine karmische Aufgabe lösen – theoretisch…

Wir haben die Erde ausgebeutet. Und wir zerstören uns auch noch immer in Kriegen gegenseitig. Es gibt genug Schuld, die die Menschheit auf sich geladen hat um ein Massenkarma Corona-Krise auszulösen. Letztlich wissen wir es nicht, ob wir ein solche globale karmische Aufgabe nicht gelöst haben.

Doch wenn es so ist, dann wird es an der Zeit, es künftig besser zu machen. Dann muss die Welt geschlossen und gemeinsam seine karmische Aufgabe lösen. Ob wir das schaffen, lasse ich dahingestellt. Schliesslich hat vor zweitausend Jahren schon mal eine Person versucht die Menschheit aufzurütteln. Langfristig hatte dies aber offenbar keine Wirkung gezeigt. Ansonsten wären wir heute nicht an dieser Stelle um ein Massenkarma zu erfahren.