Sorgen um das Kind: zwischen Verzweiflung und Angst

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Du liebst dein Kind, das ist keine Frage. Doch manchmal, in einer stillen Stunde, könntest du nur noch weinen vor Verzweiflung. Du machst dir Sorgen um das Kind. Denn dein Kind ist so ganz anders geraten, als du es dir erträumt hast. „Aus der Art geschlagen“, sagen die Verwandten. „Du bist nicht streng genug“, kommentieren die Eltern deine Erziehungsmaßnahmen. Doch irgendwie hast du das Gefühl, dass weder das eine noch das andere stimmig ist.

Sorgen um das Kind, weil es aggressiv ist?

Dein Kind zerstört praktisch alles, was es in die Finger bekommt. Türen, Schubladen, Tischgeschirr und alles andere Greifbare. Warum dein Kind so vorgeht, bleibt dir verschlossen. Genauso wie die Frage, warum dein Kind nicht zur Schule gehen mag. Selbst wenn du es persönlich vor den Schultoren ablieferst, bekommst du kurz darauf einen Anruf von der Schule. Dein Kind ist mal wieder nicht zum Unterricht erschienen! Und die gewisse Grundaggressivität durften bereits die Mitschüler deines Kindes spüren. Dein Kind schlägt einfach drauf los, wenn etwas nicht nach seinen Wünschen verläuft. Vermutlich liegt es auch daran, dass es überhaupt keine Freunde hat. Stattdessen schliesst es sich in seinem Zimmer ein und beschäftigt sich ausschliesslich mit dem Computer. Die Sorgen um das Kind nehmen nicht ab, sondern werden sogar noch grösser.

Alle möglichen Hilfen wurden bereits in Anspruch genommen. Die Ämter haben eine Unterstützung angeboten, die aber fruchtlos verlief. Auch andere Möglichkeiten und therapeutische Maßnahmen sind im Sande verlaufen. Inzwischen ist der Maßnahmenkatalog erschöpft und du bist mit deinen Kräften am Ende. Was kann man denn noch tun?, denkst du und weisst keinen Rat. Denn du sorgst dich nicht nur um die aktuelle Situation, sondern auch um die Zukunft deines Kindes. Wohin soll ein solches Verhalten führen? Kanne es jemals einen Beruf ausüben oder eine Beziehung führen? Du bemerkst auch, dass es nicht besser wird, je älter das Kind wird. Vielmehr das Gegenteil ist der Fall, so dass du auch eine unterschwellige Angst bekommst. Wird vielleicht eines Tages mein Kind versuchen, mich zu schlagen? Diese Sorgen um das Kind machen dir schon beinahe Angst.

Die Familie kann auch keine nützlichen Informationen mehr liefern und hat inzwischen resigniert. Es wird nun vermieden, dass sich das Kind aufregt und innerlich explodiert. Die Sorgen um das Kind werden dadurch nicht weniger. Und du weisst, dass diese Taktik nicht ernsthaft eine Lösung darstellt. Nur zu gerne würdest du in den Kopf deines Kindes schauen und erfahren, wo die Auslöser zu finden sind. Aber noch lieber würdest du gerne direkt mit der Seele deines Kindes sprechen. Gibt es vielleicht eine Vorgeschichte, von der du nichts weisst? Eine Geschichte, die mit Erfahrungen eines Vorlebens zu tun haben?

Karma – kann eine Rolle spielen

Bei der Planung der Inkarnation in ein neues Leben nimmst du Altlasten karmischer Natur mit in das neue Leben. Du kommst also schon mit einem gewissen Ballast in dieses Erdenleben an. Mit diesen Aspekten musst du dich auseinandersetzen, was nicht immer reibungslos verläuft. Manche hadern an diesen Aufgaben und fühlen schon als Kind diese Last, die auf ihren Schultern sitzt. Je nach dem wie stark sich diese Aspekte auswirken, kann dies auch spürbare Verhaltensweisen an den Tag legen.

Der abgeänderte Ursprungsplan

In aller Regel gibt es einen bevorzugten Lebensplan und die Seele hofft, in dieses Leben inkarnieren zu können. Doch dieses Vorhaben kann auch sabotiert werden. Wenn die potenzielle Mutter beschliesst, nicht schwanger zu werden, ist der Plan hinfällig. Keine Sorge: natürlich gibt es mehrere Ersatzpläne. Das sind andere Leben, in die du inkarnieren kannst. Diese sind aber vielleicht nicht ganz so optimal um Karma zu lösen. Wir reden von einem Plan B, der dann in Kraft tritt. Seelisch betrachtet ist das kein Dilemma, aber in der realen Welt kann sich dieser Umstand bemerkbar machen. Der geborene Mensch ist nun in eine Familie angekommen, mit der nicht gerechnet hat. Das kann Irritationen hervorrufen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise ausdrücken können.

Der ausgewählte Lebensplan ist zu schwer

Vielleicht gab es auch eine Fehlschätzung nach dem Motto: Die Augen sind grösser als der Magen. Natürlich möchte die Seele so viel Karma lösen, wie es eben nur geht. Und dann nimmt man sich schon mal einen potenziellen Lebensplan, der auf Anhieb „easy“ erscheint. In der Realität aber in dem inkarnierten Leben muss der Faktor „Mensch“ hinzugezogen werden. Und an der Stelle kann der Plan bereits kippen. Der kleine Mensch ist völlig überfordert mit dem ausgewählten Lebensplan und hadert damit.

Alles muss so sein wie es ist

Letztlich musst du auch in Erwägung ziehen, dass alles, was dein Kind erlebt, vielleicht genau dem Plan entspricht, was es sich ausgesucht hat. Auch wenn du dir Sorgen um das Kind machst. Es ist denkbar, dass nur der Weg durch das dunkle Tal am Ende Licht und Frieden beschert. Durch Erfahrungen kann eine Reflexion entstehen. Auch wenn die Erfahrung negativ und scheinbar zerstörerisch geprägt ist. Die Aufgabe liegt darin, nicht in der Sache unterzugehen sondern sich wie Phönix aus der Ascher empor zu arbeiten.

Es gibt viele unzählige Möglichkeiten, in dem Karma eine Rolle spielen kann, warum dein Kind so ist, wie es ist. Wenn du erfahren willst, wie der Karmaplan deines Kindes aussieht, solltest du eine Analyse erstellen lassen. Vielleicht eröffnet dir als Elternteil diese Information eine Form von Erkenntnis und Verständnis. Und manchmal kann es sogar hilfreich sein, um gezielter sein Kind beim Entwicklungsprozess zu unterstützen.